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Verfolgungen, wie sie sie im ganzen römischen Reichein den 3 ersten Jahrhunderten von den Heiden zuerdulden hatten.
Erst unter Constantin beginnt JerusalemsGeschichte wieder, die seit Hadrian fast eine voll-standige Lücke darbietet. Da dieser Kaiser sich zumChristenthum bekehrte, so athmeten die Christen nachdem langen Drucke unter heidnischen Kaisern wiederfreier auf. Früh schon waren einzelne Wallfahrtenin's h. Land vorgekommen, jetzt aber wuchs, nachBeseitigung der früher bestandenen Hindernisse, ihreZahl bedeutend. Selbst des Kaisers Mutter, He-lena, begann 326 n.Chr. in ihrem 80sten Lebens-jahre eine solche Pilgerfahrt, gründete die Kirchenzu Bethlehem und an dem Orte der Himmelfahrtauf dem Oclberge und mochte auch wohl ihren Sohnzur Aufsuchung des h. Grabes und zum Bau derGrabeskirche ermuntert haben, obwohl die Sagediese Letztere sowohl, wie viele andere Kirchen Pa-lästina's, von ihr gegründet sein laßt, was abernicht der Fall sein kann, da sie schon im I. 327oder 328 starb. Constantin ließ die angeblicheStelle des h. Grabes von dem sie entweihendenTempel der Venus reinigen und soll bei weiteremNachsuchen auch das Kreuz Christi gefunden haben.Die Legende sagt, diese Aufsindung sei durch einegöttliche Offenbarung geschehen, und nachdem manan dem von Gott im Traume bezeichneten Ortehabe Nachsuchungen anstellen lassen, seien 3 Kreuzeaufgefunden worden. Das Wahre habe sich aberbald erprobt. Der Bischof Macarius habe nämlicheine vornehme Frau von Jerusalem, die an einemunheilbaren Uebel krank lag, mit den beiden andernKreuzen berührt, jedoch ohne Erfolg; kaum sei aberdas dritte Kreuz ihr nahe gebracht worden, da habesie die Augen aufgeschlagen, ihre Kräfte wieder be-