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Jerusalem, wie es war und wie es ist, oder seine Geschichte und sein jetziger Zustand : nebst e. Grundr. von Jerusalem
Entstehung
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Apostclg. 3, 2 erwähnte „schöne Thor." — VierStufen über diesem großen Vorhof erhob sich rings-um ein 3 Ellen hohes, kunstreich gearbeitetes Gittermit Säulen, auf welchen mit griechischen und römi-schen Inschriften jedem Fremden der Eintritt in dasHeiligthum untersagt war. Vierzehn Stufen höhereröffnete sich nun die 2te Abtheilung mit den innernVorhöfen, unter denen der äußerste der Vorhof derWeiber war, mit einer 40 Ellen hohen Mauer. Dortstand der Gotteskasien (Lucas 2l, 1). Fünfzehnr Stufen höher war der große Vorhof, der das Tem-pelhaus selbst umgab, von Säulengängcn und Zelleneingeschlossen. Von Osten nach Westen war er 187Ellen lang und von Norden nach Süden 135 breitund hatte 9 Thore, unter denen das Hauptthor ge-gen Morgen aus korinthischem Erze war und 50Ellen hoch. Dieser Vorhof war durch ein Gitterin 2 Theile getheilt, in den Vorhof der Jsraelitenund den der Priester, welcher Letztere den Tempelzunächst umschloß und den großen Brandopferaltar» enthielt. Dort ward geopfert, gesegnet, von Prie-stern gebetet und von Leviten gesungen und gespielt. —Zuletzt und am höchsten, wohl 12 Ellen über deminnern Vorhof, erhob sich der Tempelpallast selbstin der Länge und Höhe von 100 Ellen, eben sobreit war die Vorderseite am Portal. Durch dieVorhalle, die 100 Ellen hoch war und mit vergol-detem Giebel und goldenen, bis zur Manneslängeherabhängenden Trauben künstlich verziert war, ge-langte man durch goldene Thüren von 55 EllenHöhe und 16 Breite, vor denen ein kostbar gewirk-ter Vorhang hing, in das Heilige, das 40 Ellenlang, 60 Ellen hoch und 20 Ellen breit war undden goldenen Leuchter, den goldenen Schaubrodttischund den goldenen Rauchaltar enthielt. Ein präch-tiger, fester Vorhang, der bei Jesu Tode zerriß