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Jerusalem, wie es war und wie es ist, oder seine Geschichte und sein jetziger Zustand : nebst e. Grundr. von Jerusalem
Entstehung
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(2 Könige 25, 4) heißt. Von diesem Thore an liefdie Mauer wieder an dem östlichen Rande des Käse-machcrthales hinab, um den südlichen Theil desMorija, dem sogenannten Ophcl, her und schloß ander östlichen Tempelhalle. Ändernseits lief dieseMauer vom Hippicus aus an der Nordseite desZions her bis zum Tystus hin und lehnte sich andie Wcsthalle des Tempels an. Diese Mauer hatte60 Thürme, unter denen an der Nordseite 3 vonHcrodes erbaut, ganz besonders hervorragten undvon ungeheurer Festigkeit waren, nämlich der Hip-picus, wahrscheinlich auf der Grundlage der altenDavidsburg erbaut, und weiter zum Tempel zu dieThürme Phasacl und Mariamne. In der Nahedes Hippicus befand sich in der alten Mauer einThor, Namens Gennath, von wo aus in einemHalbzirkel nach Norden zu die 2te Mauer mit 14Thürmen bis zur Burg Antonia hinlief und dieAkra oder Unterstadt einschloß. Die 3te" Mauer,fester und hoher, als diese Beiden, ward von Hc-rodes Agrippa I. zum Schutze der Neustadt ange-legt, doch nicht vollendet, weil er das Mißtrauendes Kaisers Claudius fürchtete. Unter seinem SohneUgrippa II. erst ward sie ausgebaut. Sie war mitden Brustwehren und Zinnen 25 Ellen hoch, 10Ellen dick und von Quadersteinen erbaut, die 20Ellen in die Lange hatten. 90 Thürme ragten injedesmaligen Zwischenraumcn von 200 Ellen übersie hervor. Im Zickzack laufend, zog sie sich von:Hippicus an dem Rande des Thales Hinnom biszum Thurme Psephinus hin, der 70 Ellen hoch ander Nordwesteckc der Stadt stand. Von da lief siequer über die Hochebene im Norden bis zur Nord-ostecke und zog sich dann südlich an dem Rande desKidronthales herab bis zur östlichen Halle des Tem-pels. Hierdurch hatte nach Josephus die Stadt