Hasmonaer oder nach seinem Sohne Judas Mak-kabans Makkabaer heißen. Dieser stellte sich mitseinen 5 Söhnen Johannes, Simon, Judas Mak-kabäus, Elcasar und Jonathan jenen abgöttischenNeuerungen entgegen, sammelte die Getreuen desisraelitischen Glaubens um sich und entrann in dieGebirge, wo er dann mit seiner Schaar den Syriernmanchen Schaden zufügte. Nachdem Matathias imJahre 166 gestorben war, führte sein Sohn JudasMakkabäus den Krieg fort, eroberte im folgendenJahre Jerusalem, reinigte den schandlich entweihtenTempel wieder und stiftete zum Andenken das Festder Tempelwcihe. (Joh. 10, 22). Nach Antiochusschrecklichem Tode, 164 v. Chr., ward der Kriegmit abwechselndem Glücke fortgesetzt, bis im Jahre161 Judas in einer Schlacht umkam. Sein Bru-der Jonathan ward nun Anführer der Juden.Da in Syrien mancherlei Thronstrcitigkeiten herrsch-ten, so gründeten die Juden in der Zeit ihre Unab-hängigkeit immer fester. Jonathan ward selbst imJahre 153 zum Hohepriester gemacht, da er ja vonAaron herstammte, verlor aber schon 144 v. Chr.durch Verrath sein Leben. Der letzte, noch übrigeSohn des Matathias, Simon, ward nun vom syri-schen Könige Demetrius als Hohepriester und unab-hängiger Fürst der Juden anerkannt. Nach seinemTode, im Jahre 135, folgte ihm sein Sohn Jo-hannes Hyrcanus in der Doppelwürde als Hohe-priester und Fürst und befestigte durch einen Friedenmit dem syrischen Könige Antiochus Eupator fürsich und seine Familie diese seine Würde. Nachseinem Tode bietet die Geschichte der Makkabaereine fortlaufende Reihe von Grausamkeiten dar. Zweiseiner Sprößlinge, die beiden Brüder Aristobulusund Hyrcanus, stritten sich gar um die Herrschaft,und endlich benutzten die Römer diese inneren Strei-
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Jerusalem, wie es war und wie es ist, oder seine Geschichte und sein jetziger Zustand : nebst e. Grundr. von Jerusalem
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