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scheinlich an seiner Nordostecke, dem Tempel gegen-über, einen herrlichen Pallast.
Indessen tritt schon unter David Jerusalemnicht sowohl durch seine irdische Größe als Haupt-stadt eines machtigen Weltreiches hervor, sondernals groß erscheint es schon da, wie auch spater nochmehr unter den Propheten, durch die Herrlichkeiteiner gewcissagten Zukunft. Aus Zion wird derHerr das Scepter Seines Reiches senden (Ps. 1 l0, 2),denn dort hat Er Seinen König eingesetzt. (Ps. 2, 6).Bon dort aus bricht hervor der schöne Glanz Got-tes (Ps. 50, 2). Von dort aus wird das Gesetzausgehen und des Herrn Wort von Jerusalem. (Jes.2, 3). Dort zu Zion soll gelegt werden der köstlicheGrundstein, den die Bauleute verwarfen, der aberzum Eckstein geworden ist. (Jes. 28, t6. Ps. 1 l8, 22).Und denen zu Zion wird ein Erlöser kommen (Jes.59, 20), der Jehova Zidkenu, unter dem Juda ge-holfen werden und Israel sicher wohnen soll (Jerem.23, 5.6.); weßhalb auch die Tochter Zion zur Freudeund die Tochter Jerusalems zum Jauchzen aufgefor-dert wird, denn „siehe, dein König kommt zu dir"(Sach. 9, 9); und „zu der Zeit sollen die Würgerzu Jerusalem einen freien, offenen Born haben wi-der die Sünde und Unreinigkeit" (Sach. t3, 1).! Wie denn so Jerusalem als der Ort bezeichnet wird,> wo der schon im Paradiese verheißene Wcibessaameerscheinen soll, so wird diese Stadt auch als derMittelpunkt der geistlichen Herrschaft, des ReichesGottes dargestellt, das dieser König als ein ewigesReich gründet. Ja in den Psalmen und Prophetenwird Jerusalem's Name geradezu gebraucht für diesesz Reich Gottes selbst; und so soll diese Stadt uns einBorbild des Jerusalems da oben sein, der freien,!die unser aller Mutter ist (Gal. 4, 26) und die