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Jerusalem, wie es war und wie es ist, oder seine Geschichte und sein jetziger Zustand : nebst e. Grundr. von Jerusalem
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zückten Schwerdt des Verderbens stand und derHerr der Pestilenz Einhalt that. <2. Sam. 24).Dort hatte David dein Herrn ein Haus zu bauenim Sinne, aber es ward ihm nicht vergönnt, son-dern „der Sohn seiner Lenden" sollte dem Herrnein Haus bauen. Und Salomo, der nach ihmauf seinem Stuhle saß, erbaute auf Morija ausCedern und Steinen vom Berge Libanon den prach-tigen Tempel und zierte ihn mit köstlichen Gerathen.In der Mitte von zahlreichen Vorhöfcn und Hallen,die des Berges Gipfel bedeckten und zum Versamm-lungsorte für das Volk dienten, erhob sich das eigent-liche Tempel-Gebäude, das nach dem Vorbilde dervon Mose auf Befehl Gottes erbauten Stiftshütteaus 3 Theilen bestand, nämlich aus dem Vorhofc,wo der Brandopfcraltar, das eherne Meer und diezehn Gestühle oder Wasserkessel sich befanden, ausdem Heiligen mit 10 goldenen Leuchtern und 10goldenen Schaubrodttischen an der Seite und demgoldenen Rauchaltar in der Mitte, und aus demAllerh eiligsten, das ein kostbarer Vorhang vomHeiligen trennte (2. Chr. 3, 14), dessen Cedernwandemit Gold überzogen waren und wo unter den aus-gebreiteten Flügeln zweier großen übergoldeten Che-rubim die Bundeslade stand, in der die Gesetzes-tafeln und das Mannakrüglein und der grünendeStab Aarons (Hebr. 9, 4) sich befanden und derenDeckel der goldene Gnadenstuhl war, worüber dieHerrlichkeit Gottes ruhte. Das war denn die Statte,die der Herr als den Ort seines Heiligthums, alsdie Statte seiner Wohnung sich erwählt hatte, (Ps.132, 13), wo nach Ps. 122, 3. 4. man zusammen- Ikommen soll, wo die Stamme hinaufgehen sollen,zu predigen dem Volk Israel, zu danken dem Namendes Herrn. — Wie auf Morija den Tempel, sobaute Salomo sich selbst auf dem Berge Zion, wahr-