Z4.2 Iweyter Anhang,
nehmste Ursache aber mag wohl diese gewesen seyn,°daß Ihme der Kayseroder König com-säus hierzu den Vorschlag selbsten gethan.
Ich habe vorher bereits angeführet,daß dieses concüium nicht alleinder keUKion, sondern auch Reichs-Angelegeiten halber veranstaltet wor-den. Der Kayser wollte seine Feinde auch durch der Geistlichen Bann-Fluch schrecken: Und damit er denselben desto eher zur Rxecmicm bringenmögte, so erwahlete er zu dem ConZrets dieses Altheim, als einen denenBayerisch- und Schwäbischen Landen nahe gelegenen Ort. Wir sehendieses auch aus der Folge. Denn so bald diese Geistliche Herren den Aus-spruch in ihrer Versammlung gethan hatten: Huis^uis reZi üäem non ter-
vaverit, am eiäem. rebellare conatus iuerit, äirig äevotus eilo , s) bald brach
der Kayser mit seiner Armee gegen Bayern auf, und belagerte Regen-
Nach der Zeit ist dieses Altheim an eine Adeliche Familie, entwederals eine Belohnung vor die dem Kayser und Römischen Reiche treu gelei-stete Dienste, oder auf eine andere Weise gekommen, welche sich davonge-schrieben.
Also finden wir Lunraden von Altheim, der sich 1258. VI..Ms .tun. als Zeuge unterschrieben, da Hartmann seine Güter zu Ummen-heim und Plureshausen verkaufte, 1268. prZy. läm ratilicirteAbt Otts zu Ellwangen, den zwischen dem Closter simmern, (a) undDietrichen vonAltheimRcc!eiiXM>vaLensi8nmMerjaiem, wegen eines Gutsin Rümelingen getroffenen ^.ccsrch ^nno 128z. 16. Laienä. ^priiis wirdHenrich von Altheim als Zeuge aNeZiret, da Conrad von Liersheim ei-nen Hof zu Appatshofen (b) an Adelheit von Lumbrechwhofen ver-
IZ24. befand sich Rimbold von Altheim, unter denen Oettin-
gischen
§. IO.
(g) Ist ein in der Grafschaffl Oeningen gelegenes Frauen-Closter Cistertzienser-Ordens.
/. welches mit denn im Bißthutn Speyer gelege-nen Closter gleiches Namens nicht muß verwechselt werden. ^
(d) Ist ein unterhalb Althein: an der Eger gelegenes Dorff wie dann auch die Herr-schafft Binsheim in diesem Revier anzutreffen.