Anonymi Send-Schttibett. 32t
Schisse seegeltt können, so antworte ihm also darauf: Daß ich nicht laug»ke, 8. Sedaiäuz habe über die Donau durch göttliche Krafft auf seinem Man-tel schissen können, wofern es nöthig gewesen. Da es aber nicht nöthig,fondern jenseit der Donau kein Wasser, disseits aber eine Brücke war, softhe ich nicht, warum hier ein Wunder zu lwuü-en, da keines bedürsstig.Von Christo dem HErrn und dessen Aposteln finde ich niemahls, daß sieein Wunder ohne Roth gethan. Bey dem Geld-csliirer war es nöthig,denn er wolte ciecherü-en, daß das Geld, so nicht seine war, verlohren gan-gen , bey 8.8ebMo war es aber nicht nöthig. Doch lasse ich dieses auf sichberuhen und stelle es jedem frey, was er hiervon urtheilenwill, weilen hie-rinne keine Ohnmüglichkeit obwaltet.
?gZ. 195. (also fahrt der p. 5. in seinem also betitelten Send-,»
Schreiben weiter fort) erzehlen Sie, daß der Heilige ^m>-wu8 von denenHeydnischen Völckern bey Sistig in Sroatien, nachdem er daselbst hin und.,wieder das Evangelium geprediget hatte, bey den Kopssgenommen,m,»den Fluß Sabaria,jetzo Güntz genannt» geworffen, und ihme ein grosser,»Mühlstein (so wird die Sache abermahl in einem gar feinen Holtzschnitt,,,ich wollte sagen Kupsser-Stich vorgestellt) an den Hals qehänget, doch,»aber dadurch nicht zu Grund gezogen worden, sondern mit diesem Mühl-,,stein über dem Wasser daher geschwommen sey, so lange biß er endlich,,GOtt selbsten gebeten, daß er untersincken mögte, weraufer dann seinen,,Geist endlich aufgegeben habe.
Diese Geschichte erzehlen her
Herr
MttMd noch Viele andere mehr,aufwe!che sich diese beziehen. Der?vet?iu-äennuz besinget dieses Heil. Martyres Beständigkeit in einem schönen eanw-'US, welches x>. rys. mit iniez-irt. Ich weiß also nicht,was der mit
diesem Einwursse sagen will. Will er etwa dieselbe in Zweiffel ziehen, somuß er es mit diesen gurrten ausmachen.
„?aZ. 204. lassen mein Hochgeehrter Herr Hofrath (fo lautet es wei-„ter bey dem ^wcmvmo) mit einfließen, daß viele mit Getrayd beladene,,Schiffe, welche vorher bey Ens auf dem Wasser waren eingefroren ge-„wefttt, durch das Gebet des Heiligen 8everwi von dem Eist aufeinmahl,,waren loß gemacht worden, wodurch dann die Hungers-Noch zu kzdis-,,ns, heutiges Tages unfer Wien, völlig gestillt worden wäre; und mag,,(Thür.Chron./.THeil.) SS frey-