Druckschrift 
Buch 1 (1738)
Entstehung
Seite
314
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Antwort auf eines

§. xx.

Noch eins muß zuletzt erinnern. Das an mich erlassene compiaillmteSend - Schreiben, ist von dessen den i9.Aug.l7Z4.6ztiret; Daich nun dasselbe erst den 6. Maj l,. c. von dem allhiesigen Buchhändler über-sendet, erhalten, so muß ich mich billig wundern, wo es so lange unterwe»gens geblieben. Wofern der mich etwa dadurch in Verdacht se-tzen will, ich hatte mit dieser Antwort so lange zu bringen müssen, so be-trüget er sich gar sehr. Dann an dem Tage, an welchem mir dieses Schrei-ben behandiget wurde, an eben demselben ist auch dieses abgefaßt, und demDruck übergeben worden. Es hat kein groß meämi-en darauf gebraucht,weil der Inhalt in demselben nicht so Sinnreich, daß man lange daraufüu-clii en müste. Geschrieben in der Hochfürstl. Brandenburg-AnspachischenHaupt-Stadt Schwabach , den 7. 1735.

§. XXI.

So viel schrieb ich damahls in Eil. Ich habe nun zwar jetzo nochweniger Zeit, als wie damahls: jedennoch, weilen bey gedachter Untersu-chung der Dagobertischen Geschichte und Familie von deren Kindern die?ser vIMdertorum handeln, und zugleich untersuchen mußte, ob derHeiligeLedMu8 ein Schwieger-Sohn des Königs viisodei'ti, und welches gewe-ftn, so rückte ich, vor erwehnter Massen, diese Untersuchung im andernBuche am gehörigen Orte ein, und dieses um so vielmehr, weilen das er-fiere imx>i-elium nicht zur gekommen; Da es aber diesem Buche,

aus vorher erwehnten Ursachen hat müssen einverleibet werden, so nahmdas an mich erlassene Send-Schreiben noch einmahl zur Hand, und dafinde ich einige im vorigen noch unberührte Stellen, die ich nun allhiermitnehmen, und zugleich das Gegentheil zeigen will. ?. 2. üMrt derNVMU5 also: „ Man kan zwar auch nicht in Abrede seyn, daß sich auch ge- „dohrne Catholicken eine Menge falscher Heiligen zu entdecken, und die

ren unterstanden haben, wie dann dißsalls Laiiiee, und,,die Hochwürdigen Herrn Jesuiten zu Antwerpen, sonderlich aber unter,,diesen bekannt und beruffen sind; Man weiß aber auch,,,

wie wenig Ehre sie alle bey seiner Pabstlichen Heiligkeit, und unfern gan-„tzen hohen und Niedern eingelegt haben, so daß sich vielen,,Haß und beißenden Schertz-Reden; aber der Gefahr in den,.

Bann