Zoo Antwort auf eines
Erstlich zeiget stch bey ihm eine ungemeine Liebe zu unnützen Dingen,welches er gleich anfangs zu erkennen gibt, wann er mir nümo saget: Hakedie Fabeln in Ehrein Ach! das ist jawohl dasatterunnützlichste Lwäium.Viele rechtschaffene Gelehrte, haben sich in diesen 8ecuio recht lassen ange-legen seyn, die Fabelmacherey aus der Nepubiigue der Gelehrten zu verban-nen; Dieser hingegen saget: Halte die Fabeln in Ehren. Halte die Fe-gende von: Heiligen in Ehren, (b) Und damit dieser angeblicheCatholische Christ dieses unter dem pr-xtext der Religion gethan zu habenanscheinen möge, so will er die Legende vom Heiligen 8ebMo untadelhafftangesehen wissen, aber daist er gantzunrechtdaran, wannervermeyntundglaubt, es würden alle Legenden von denen Catholischen mändretim ange-genommen. Ich könte einige vor wenig Jahren vorgefallene Begeben-heiten deßfalls vorbringen, wofern mich nicht der enge Raum abhielte.Ehe ich noch von dem Heiligen 8ebMo schrieb, und die in seiner Lebens-Beschreibung vorgebrachte Fabelhaffte Umstände untersuchte, so traf sicheben eine Gelegenheit, daß ich mit einem vornehmen und gelehrten Catho-lischen Geistlichen, der so viel Gelehrsamkeit besitzet, als sich nimmermehrder^utboi- des Send^Schreibens einbilden kan, deßwegen an einem Ortezu reden kam, und ihme die Umstände von dem smän-en 8.8ebMi zu Paris,von seinen Gespräch mit Pabst Lregorio ii.und 8. ^Viliibaläo, von seinerBraut der Dagobertischen Printzeßin, u. d.m. vorstellte, welcher hieraufsagte: Wir haben diese Legende in unsern ^rcbiv, und ließ dahero solcheholen. Als ich ihme nun dieses und jenes klar zeigete, so war er mit mireinig, und befurchte deßwegen keine Gefahr der Kirchen, als wie dieser an-gebliche Catholische ^.urbor thut. Wiewohl ich es in dieser Sache mit derLegende nicht, sondern mitMagenseil, Möller,:, undd -ssenegiogiavichu-tatione cie 8.8ebMo zu thun habe. Doch mag der ^Ntlior der Legende einegute Intention Hey Verfassung derselben gehabt haben; wo hingegen Ma-genseil und Möller, wofern sie egreZmm hätten pr^mren wollen, ei-ne
(d) Dergleichen Leute, die ohne Nation, blindlings hin, andern nachsprechen und nach-schreiben, gleichen dem Rind-Viehe, welches dem Vvrtrab folget, wie /.^ mit folgenden Worten saget: blibii magis preciianclum, cznam ne p>e-corum I'itu ioczuamur antececientium gl'egem, p>e,gentes, non czua eunclum eil,lecl czua ituo. ^toue nulla roz nos i-najoribu« maliz implicat, czuam c^uoä all ort-morem oomxonimur, oxtima rati es. magno adienin recepta sunt.