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Buch 1 (1738)
Entstehung
Seite
274
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274 ^ Das V.Capitch ö i ^ ' > >>> " > ...

pen des Königreichs Thüringen melden. Sigmund von Birgen stelletin seinem Sächsischen HeldsmGaal, gleich voran in Kupffer sechs Lilien,Z. 2. 1. ranZirt, im blauen Felde vor, und darüber stehet: Königreich Thü-ringen» ?et. Lez-tiu? schreibet (a) über dem Thor des Closters 8. pev'i und?auii, auf dem Peters-Verge Zu Erffurt, waren sechs Lilien zu sehen, wel-che das alte Wappen ftyn sollen: Er saget aber nicht Westen, ob es desClosters, oder das Königliche Franckisch-oder Thüringische ftyn sott. Frie-derich zweisftlt (d) an denen Lilien, daß sie nemlich das altegliche Thüringische Wappen ftyn und bedeuten sollen. Ich zweissele nichtallem daran, sondern sage noch weiter, daß weder die Thüringisch-nochFranckische Könige im sechsten secuw undvorhero, die Lilien Zum Wappengesühret, ja, nach der Französischen Geschichte-Schreiber (c) eigenen Ge-ftändniß, sind die Lilien vor dem zwölfften Seouls zum Wappen des König-reichs Franckreich nicht angenommen, sondern von dem Könige ickmwxo^uZutto, der von An.ii8o.bis m2z. den Französischen Scepter gesühret,Zu erst aäMblxet worden. Dahero wo Lilien vor dieser Zeit angeführet,oder sonst eingehauen oder gemahlet vor das Wappen der Könige vonFranckreich wollen ausgegeben werden, so ist es eine unrichtige Sache, undunwahrhafftes Vorgeben. Und wann auch Hey einigen Königen in Franck-reich vor dieser Zeit Lilien auf ihren Sceptern oder sonsten wahr genom-men werden, so ist dieses nur als ein 8>mdolum r-eiiZiomZ^ ilmAnavS) wel-ches andern Königen auch gemein anzusehen. Lom-säuZ ii.odersaücuL füh-ret auf einem 8iBw in der rechten Hand einen Stab, woraufoben eine Li-lie stehet, und m der lincken Hand halt er eine Lilie, (cl) Kayser »em-musii.ist auf einem 8^11 Zu sehen in der rechten Hand einen Stab mit Lilien,

und

(d) In seinem Fürsten-Saaft, x. 6ii.

(c) ?lls öcl sind Aeo/ze// r.

Siehe 7-?/,.

(6) Dieses Lichil flehet man beym /.o. auf der sechsten Tabelle; In des Herrn

Carl M-iHeldecks ^SM. /.////?-/. findet man p. 224- ein LiZill von die-sem Kayser, wo er in der rechten Hand einen Stab mit Lilien, und in der lincken eineKugel hält. An eben diesem Ort, und zwar p. 229. findet man ein SiZill, auf wel-chem zur rechten in Lebens-Gröste Kayser Lom-ackus ll. Saücus, und zur lincken seinSohn Nem'icus zu sehen, deren jeder in der Rechten eine Kugel, und in der Lincken

einen