Von dem Königlichen Regiment in Thüringen. 267
Sieget zu Tage, wie der Thüringischen Könige eigentlich nur viere, nemlichs/smus, und sind, von
welchen wir eine gewisse und zuverlaßige Nachricht haben: Dann was dievorher mit angeführte, nemlich ci-omonxM und ivillnovxvivl anbe-trifft, so waren dieses an sich Fränckische Könige, die Thüringen, wo nichtaantz, doch zum Theil überwunden, und dieses Land, als eine FränckischeProvintz beherrschet. Haben sie schon bisweilen in Thüringen rellllll-et,so sind sie dessen ungeacht Fränckische Könige geblieben, wofern man nachder Regel reden will; Wo hingegen die andere von denen ^urkoribus derThüringischen Chronicken mit angeführt, in einer puren ellimere und Un-gewißheit beruhen, und dahero nur Fabel- und erdichtete Könige zu nen-nen sind»
tz. tdVI.
Wann man nun die An. 524. den 1.0A. gefchehene Eroberung der Kö-niglichen Burg und Stadt Scheidingen zum Fundament fetzet, so erhellethieraus, daß in diesem Jahre das Königreich Thüringen in ^meill-illo dermannliche, und Anno 5L7. in der NalleZunllis der Weibliche Stamm deeThüringischen Könige ein Ende genommen.
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