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Buch 1 (1738)
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196
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Das V. Kapitel,

„des Sechsten, bis in die Mitte des siebenden 8eculi, als Könige in Thu-eringen geherrschet haben, hernach aber nur Hertzoge genennet worden,„von denen kuävixus der erste gewesen, so von diesen Franckischen Königen„abgefallen. Denn diese w> insgesammt, können ohnmöglich auf„eine zuverlaßige Art bewiesen werden.

IV.

Anbelangend den ersten Einwurfs, ob sollte nemlich vor dem io. undIlten Leculo kein8crikem derThüringischenKömge und des Königreichs eineErwehnung gethan haben, so ist dieses ein ungegründed und unstandhaff-tesVorgeben. ein Ertz-Bischoffzu 1 ours, insgemein

genannt, lebte im sechsten 8eculc>. Da er in seiner Wik.

III. c. 4. der Danen Einfall und Niederlage Erwehnung gethan, so setzet erbald darauf: Iwrro tuuc nxuä WDDKIKl<?()8 tre8 H'gtrc8 KeAuum Zemi8 il-Iiu8 rerineknut, L^DKKIWD8, DKMtDwkkxDD8, atc^ue LMI D^KID8,Wik. II. c. 12. Dum nurem wir in I'orinW^ sLkilclei'icus, stex ki'gucvrum) cumL^8Ikl^ HKWIKl^, uxoi e L^8!kll WKWI8) i^zik Wkiläei'icu8 liex eommixtU8witsrc. Itemwik. eociem,c.27. 'Wkec)6oj'icu8cumDW^^IIKIK?KWD()i 'Wku-rinAvrUm i-eZe, evnrm esu8 Iratrem IZ^DW^IWDiVl bellum näminillrsvit. Wik.

111. c. beschreibet er die Verheerung des Königreichs Thüringen.ein gleichfalls im sechsten 8eculo lebender Gothischer Bischoff zu kavennagedencket in seinem 'iwcwr ^ <?ow?>w hes Thüringischen Königs Der-meniricli. Noch mehrere Zeugnisse werden hernach vorkommen, worauszu ersehen, daß Juncker dißfatts in seinerMemung gantz unrecht dran sey.

Anlangend die zweyte okjeckiou, welche Juncker machet und saget,es wäre kein einziges Exempel vorhanden und bey einer Dsrwu in Teutsch-land zu finden, so einen König gehabt hatte; so ist er abermahl gantz un-recht daran. Ich will deren etliche hieher setzen, die einen König gehabt»'iLcitUZ redet von denen Teutschen iwmouen überhaupt, und saget: KeZes

ex uokilitme, Duce8 ex virtute iumunt.

war ein Celtischer König, unter welchen Namen in denendamahligen Zeiten auch die Temsche mir begriffen waren, (g)

L^LMD8war ein König derSenonenoderSemnonen, einerTeut-schen KIntion. sk) ^'WL3

§.4.

(ü) Deffm gedencket, Wik. 4. c. 54. In meinen ^uti^uitatiku« LudAavienlikus,

habe ich erwiesen, dieser ^mKiZat sey ein Teutscher gewesen.

<K) Dessen und Donars gedencket.