Von dem Königlichen Regiment in Thüringen. 19z
H. 19. Dieses Vorgebet: wird wiederleget.
§.20. Wird widersprochen, daß zn dieserZeit Erffurt solle mit Mauern umgebenworden seyn; ingleichen daß die Grafenvon Beichlingen, Schwartzburg, Kefern-burgw.sich sollen an dem Hofe des Kö-nigs Meerwigs befunden haben.
Z .21. Von des Königs Merowigs Sterbe-Jahre und nachgelassenem Schne.
T .22. Lnllinus wird Königin Thüringen.Ob er des Königs Gimthers Sohn.
Z .2Z. Ldilclel'icuz, König der Francken,nimmt zum König Lackmo seine Zuflucht.Bleibt acht Jahr bey ihm. Buhlet mitdessen Gemahlin. Wird in Franckreichzurück beruften, nnd LalLna folget ihmnach.
H .24 König Lollilius rächet diesen Schimpftgrausam.
§. 25 Von dieser Lallina ifl nachgehens dergrosse Fränckische König LKIockov^us ge-bohren, welcher sich nachgehens Thürin-gen bemächtiget. Warum er die Thü-ringer bekrieget. Des Königs LalliniTod ist ungewiß.
§. 26 Von denen dreyen Söhnen des Kö-nigs Lallini, welche das Königreich untersich theilen. Was ein jeder zu seinemAntheil bekommen.
§.27 Von des Thüringischen Königs Her-menfrieds Gemahlin g.maloderAg. Wersie gewesen.
Z. 28 Schreiben des Königs ^Kenclorici anden Thüringischen König Hermenfried.
§.29 Eine Stelle aus dem IWiw wird an-geführet.
H. ZV Der Königin ^Nieldei-Age conckuiteund Lebens-Art wird beschrieben. Lässetdem König die Tafel nur halb decken.
§. zi König Hermenfried läßt seinen Bru-(Thür.Chron./.CHeil.)
der Lerckarium hinrichten. Suchet sei-nen andern Bruder Lackericum auch injene Welk zu schicken. Schliesset mit demFränckischen Könige icheockorico gegenseinen Bruder ein Bündniß.
§. Z2 König 1Leoä0NLU8 kommt dem Thü-ringischen Könige Hermenfried zu Hülste.Baderichs Armee wird geschlagen und erselbst büsset sein Leben ein.
§.zz. Hermenfried beherrschet Thüringenallein, und will dem Fränckischen KönigMieoäorico den versprochenen halbenTheil seines Bruders Länder nicht geben.König Mi .e0 <loi 'icu8 rüstet sich gegen ihm,und schliesset mit denen Sachsen einenBund.
§.Z4 Der Krieg nimmt seinen Anfang.Der Thüringer gebrauchte List; werdenaber geschlagen.
§. Z5 Zwischen vehden Theilen fällt einzweytes Treffen bsy der Unstrutvor, unddie Thüringer werden von neuen geschla-gen. Der Ort, wo dieses Treffen ge-schehen , wird aufgesucht. Wo Ronne-burg gelegen. Verschiedentliche Meinun-gen rverden deßwegen angeführet.
§. z6 Ob durch Tenneberg Ronneburg zuverstehen.
§.57 Die Gegend um Weissensee wird amsüglichsten vor denjenigen Ort gehalten,wo Ronneburg gelegen gewesen.
Z.z8 König Hermansried rem iret sich nachScheidingen, König M^eockoricus hältKrieges- Rath , ob er dem König Her-manfried nachsetzen sollte oder nicht?
§. Z9 König l'keocloricus setzet dem Thü-ringischen König nach. Schicket Botenzu denen Sachsen, und läßt sie um Hül-fe ansprechm. Diese schicken ihm 9000.Mann. Scheidingen wird würcklich be-
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