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Buch 1 (1738)
Entstehung
Seite
129
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Von denen Thüringischen Grantzen ;c. 129

Z. l».

Gst-Chüriltgeit, lateinisch (g) wird

von dem Leipziger ?roteliore, O.^äumo Rechenberg, in seiner Anno 1691.daselbst gehaltenen villertmion, äs vetsri Otterilwäia also beschrieben, daßsewiges sich bey dem Ursprung der Elster (b) (Miüm, xiüera) anfange,nachgchens sich Herabwerts an der Saale, und Mulda fortziehe und bis andie Städte Merseburg und Hallo lincker Hand; rechter aber bis an dieStädte Rochlitz, Colditz, und Leißnigck gehe. Daherodas alteOsterlanddie heutige Burg Graf-und Herrschaffren Plaue, IDeyda, Gera, Zwi-ckau, Graiy, 'tVeissenfelö, Alsenberg, Groiy, oder Groitsch, das Pleiß-ner Land, Altenburg, LVettin, Brene, Landsberg, Eilenburg, IVurstzen, Rochliy, Coldiy, Leißnigck, oder Leißniy, und Penigck in sichdegreiffe. Die worein dieser Theil Thüringens tempore meäü-vi vertheilet gewesen, sind folgende, als

1. nx i'Lllcx ein an der Saale gelegener

?gAN5, welchen der Kayser, Oreo ^luZnus TLnno 965. dem Stiffte Magde-burg geschencket. Man findet folgende Oerter darinnen angemerckt, alsoder welches einige vor das heutige Halle halten,

weilen dieses Wort so viel, als gut Saltz heißt : üoM/e, und sonderlich <?/-oder , welches letztere insgemein vor das ohnweit

Halle gelegene Schloß Giebichenstein gehalten wird. Diesem Schloß gleichüber, nemlich lincker Hand der Saale lieget dasDorffNitleben, von wel-chem Christian Juncker vermeinet, (c) es werde darunter der Name des?uZi Nsäelise enthalten.

(Thür.Thron. /. Theil.) R 2. ^0-

§- s-

(a) führet in seinen p. 91. verschiedentliche Meinun-

gen an, woher dieser kagus seine Benennung habe.

(d) Dieser Fluß entspringet im Vogtlande, ohnweit einem Dorffs gleiches Namens, fließtdurch Plauen, Gera, Zeitz,/Leipzig lincker Hand vorbei), und ergießet sich oberhalbHalle in die Saale.

(*) Siehe das p. 725.

(c) In der Anleitung zur der mittlem Zeiten, x>. 260. Der ^uckor

des schreibet von diesem ?aZv also: /ve/e-

Llavisus in Oucatu Laxonise Lgglom prope urbem ltalgmLaxonicam, in Noäierno <7/>r«/e» vulgv ita snim äiplomata