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Buch 1 (1738)
Entstehung
Seite
116
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Das II. Kapitel,

net; will aber doch mit allen dem behaupten, sie hatten das Obere Rhm-gau, das ist, diejenige Gegend in der heutigen Schweiß, welche Turgaugenennet wird, die der Fluß durchftröhmet, (m) zu ihren Wohn-Platz inne gehabt. Er führet zum Beweiß einige Stellen aus dem

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/io an, die er nach seiner imeson erklaret. Ich will mich aber mit diesemallhier nicht aufhalten, sondern hiervon in dem folgenden Capitel von de-nen Gräntzen Thüringens mit mehren handeln; inzwischen aber doch ausdemfolgende, lfd. IV. c. 2s. fäir. (?Z'0N0V. p. 781. enthal-tene Stelle anführen, wo dieser im siedenden 8ecu!v gelebte ^nonMuis al-so schreibet: Iterum ciclupei' ipfzm, Huomoclo, m clicamus, üäüiciem plltl'iT

krMeorum ^Ninenilum eg pstiia, HUT äicirur I^ui inZia, HUT anriHuim5(8er-uuucupatur, HUT proxiiiHUlitur, sc p.irria 8axouum. (^uluu purriam t'e»euuämn pi'Tl^tum ^uluüäum ?bi1c>lopliuin ctegAUAvimus. In Hua pacrui s!i-

Hvanm callellu le^imus, elk per Huam 'l^uriuAvruiu pötriam tr^uleunt

plurima gumina, imer cTtera, HUT 6icunturL^L sc HUT iuOa-

nubio merZuutur. Iterum propiuuua iplius urinZiT licticridirur plM'ia 8ve-vorum, HUT sc ^leuaauuoruiu patrüi couf.ur.Ii5 exittic IcaliT. Da ^ llhitv die-ser ^uou^iuuz saget, es wären in Thüringen unter andern zwey Flüsse, alsdie wodurch nach der Gelehrten Meinung die 5Iabe zu verstehen,es auch sonst die Umstände nicht anders leyden, und das ist

der Fluß Regen, in die Donau geflossen, wie können dann die Thüringerin des heutigen Schweiß, um und an dem Fluß Thür ihren Wohn- Platzgehabt haben? Die aus dem LuAwpio m vir» 8.8evciüui zum Beweiß an-geMrte Stelle komt dem Herrssttaui-eiwo auch nicht zustatten: Denn,wann die Thüringer damahls im Ober-Rhingau, oder an dem Flusse Thürin der heutigen Schweitz gewohnet hatten, wie waren sie dann nach Paf-sau und ttaui-iacum gekommen ? Darauf antwortet Herr ttaui emius: DieBayern waren damahls gantz ohnkraffug gewesen, und hätten nicht ver-hindern können, daß die Thüringer durch ihr Land durchgebrochen wären;dargegen aber sage ich: Die Alemannier, ein mächtiges Volck, lagen janoch dazwischen, die gewiß die Thüringer nicht fo frey durch ihr Land wür-den haben paUuen lassen, wofern sie vom Ober-Rhein hergekommen wä-ren: Wohingegen, es viel glaubwürdiger, daß die Thüringer sich damahls

bis

(m) Siehe den knrtz vorhergehenden §.l.