Vorbericht.
len Dingen fragen dörffte, dessen Antwort die sämtlich ange-führte Montcken schuldig bleiben.
§. in.
Ich könnte die Thüringische Gefchicht-Schreiber eintheilen,in Alt- und Neue, und diese wiederum in MiMttge und Par-theyische. Gleichwie es nun von dem Alterthum überhauptheißt: die Alten haben so gern die
Fabeln geliebet, und die wichtigste Dinge, die sie geschrieben, sindmeistentheils mit epouvamablen Umstanden verknüpfft, also kanman dieses auch von denen alten Thüringischen Historien-Schrei-bern fast meistentheils sagen. Johann Bmhart hat kaum sei-ne Chronicke angefangen, so bringt er gleich p. 4. eine Fabel an,und saget, wie zur Zeit des Lehdens Christi der hohe Berg überGoßlar zerrissen, dahero er noch heutiges Tages den NamenBwchens -Berg behalten habe.
/min 40. nach Christi Geburt weiß er schon von einemKönige der Thüringer zu sagen, den er Meckel nennt. Balddarauf führet er aä /.n. (chMi 48. einen Streit der Thüringermit denen Sachsen an. 150. weiß er wiederum von
neuen Streitigkeiten der Thüringer und Sachsen zu reden, undsaget, um diese Zeit hatten sich d:e Thüringer da nieder gelassen,wo sie ietzo sind, und die Städte Gachseuburg und Beichlingen,gebauet.
Bey dem Jahr Christi tritt ein Thüringischer Königauf der Hogerle oder Hojerlm heißt: und da soll ihm auch dasSchloß Mühlberg von einem Ritter, der vom Königlichen Ge-dlüte gewesen, erbauet worden ftyn.
Beym Jahr 450. wird von des zu Eisenach gehalte-nen Land-Tage und Turnier viel Sagens gemacht. Dann er-
zehlet