verlässigkeit nicht auffinden lassen. Das bisherige wird abergenügen, uni
1. Die Gewissheit zu erlangen, dass man nicht an eineBibliothek im heutigen Sinne zu denken hat, sondern dass aus-schliesslich eine Sammlung alter Handschriften den Inhalt bil-dete. Ilarzheitn timt von Anderem neben dem von ihm gelie-ferten Verzeichnisse der 204 Codices nicht, mit einer Silbe Kr-wähnung, und wenn man dennoch die Möglichkeit eines fernerenInhaltes damit aufrecht halten wollte, dass man dem Titel:..calalog us cod i cu m bib/iothccac Ecclesiae Me/ropolHanae' >eine partielle Bedeutung beilegte, so müsste der Versuch daranscheitern, dass er seine Aufzählung, wie vorhin bereits ange-deutet wurde, schlicsst: „Fi-nis indicis et ■nofarum ad. bib/.i-i) t he c am Me l r o po l if. ana in . quae supers/es eM anno 1752'JO. Maji.“ Und diesen seinen Catalogus , welchen er an der vor-angeführten Stelle des ersten Bandes der conc. germ. abermalsals den der bibliothecae ecclesiae Mctrop. Col, bezeichnet, nenntauch das Domcapitel selbst in dem erstangeführten Protocolle„den cato log um der Bibliothek hiesigerhohen Dohmkirchen“, sowiebei der aus dem Jahre 1779 angeführten Zustellung an den fran-zösischen Gesandten zu Bonn ..catalogus säinmtlicher hiesigerBücher“. Björnstähl bezeugt ausdrücklich, dass die B i b 1 i o t, h e kbloss aus Handschriften bestand, und Gercken, der inAllem dessen Bericht controlirt, weiss eben wenig von Anderem,dass er gefunden, als von Handschriften zu berichten. EbensoIlirsching und auch H. von Hillesheim benennt sie ..bibiiothecamamiseriptorum" . Damit übereinstimmend spricht Prof. Wall-raf an einer Stelle seines oben angeführten Berichtes vom 24.März 1822 von der „nur in Handschriften bestehenden Biblio-thek“, und an einer anderen heisst es: „als die Druckerei auf-kam, wurde sic so gut wie vergessen und endlich fast zu einerIlaritäten-Kammer.“ Das schliesst, aber nicht aus, dass von dem,was es an gedruckten einzelnen Büchern am Dome später nach undnach aufzuheben gab, namentlich die nicht im täglichem Gebrauchbehaltenen Chorbüchcr, Bibcltexte, Chroniken und Genealogien,ebenso wie das von Dupuis mit den Codices versandte Missale,in der Dombibliothek nebenbei seine Stelle fand. Dahin gehört