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Dank sagen zu können für die kluge Umsicht und ehrenfeste Energie,womit sie für Cöln den ohne sie, wie wir weiter zu sehen nochGelegenheit haben werden, unfehlbar ganz verlorenen Schatzgerettet haben. Um diese angenehme Pflicht dankbarer Ehren-rettung nach ganzem Vermögen zu erfüllen, muss beigefügt wer-den, dass, als später das Domcapitel durch den Domherrn vonFranz dem Scholaster Molinari eine Vergütung seiner Auslagenanbieten liess, dieser, wie er meinem noch vorliegenden Schreibenvom 29. April 1808 enviederte, sich das erhebende Gefühl derGenugthuung nicht wollte verkümmern lassen, „ein mitwirkendesWerkzeug gewesen zu sein, das kostbare Depositum den gierigenKlauen ... zu entwinden und zur feierlicheren Andachtserhebungmeiner guten Cölner zu retten. “ Er sandte den Betrag, aus sei-nem Eigenen bis zu 100 Kronthaler ergänzt, an den Dom, alsStiftung zur Wiederherstelluung der Dreikönigs-Andacht. —Hatte man es bei Hirsinger wirklich versucht, ob er „raisonverstände“, so wird gerade dadurch bei dem Ehrenmanne nurdie Energie des Gegentheils befördert worden sein.
II.
Aber mit der Abfuhr des Mainschiffes bricht auch derFaden der amtlichen Frankfurter Nachrichten gänzlich ab, unddie Darmstädter Commissions-Akten knüpfen ihn ebenfalls nichtwieder an. Gelangte die ganze Sendung damals wirklich nach Gölmwie Hirsinger es mittelst der Adresse an den Aachener Präfekten in-tendirte? Dass gewissen Frankfurter Vorgängen die Rettung desDreikönigen-Schreins zu verdanken gewesen, blieb seitdem vielfachim Allgemeinen bekannt, während daneben der Irrtlmm sich aus-breitete, das, was Ende 1803 von Arnsberg direkt nach Cöln zurück-geholt wurde, wären nicht bloss die Reliquien, sondern auchder Schrein gewesen. Die Eingeweihteren aber knüpften denRückempfang an das nachfolgend mitgetheilte Arrete des erstenConsuls Bonaparte vom 28. Ventose J. XII. (19. März 1804):wodurch also erst damals, und zwar nur vier Hauptstücke aus
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