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Das Schicksal der im Jahre 1794 über den Rhein geflüchteten Werthgegenstände des Cölner Domes, insbesondere die Zurückführung der Manuscripten-Bibliothek : aktenmäßige Denkschrift
Entstehung
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und umsichtigste Mitglied des Domcapitels bekannt in Obhutgenommen und in der Abteibibliothek zu Wedingluiussen so ver-borgen worden waren, dass nur der Abt Fischer darum wusste;dass aber nach der hessischen Occupation Dupuis den Versteckdurchbrach, um dann nach von Darmstadt erhaltenem Aufträgeselbst wieder ein Geheimniss daraus machen zu müssen. Wasweiter damit geschehen, habe man nicht erfahren, aber beimAbzüge der Hessen sei Alles verschwunden gewesen. Im März1816 sei Dupuis gestorben, und sei es seitdem möglich gewor-den, aus dessen nachgelassenen Privatpapieren die Hauptsacheklar zu stellen. Berichterstatter fügte sogleich Abschrift einesvon Dupuis angelegten Verzeichnisses über von ihm von 1802ab bewirkte, meist litterarische Sendungen nach Darmstadt,und zugleich die noch wichtigere Mittheilung bei, dass darübervollständige von Dupuis geführte Manual-Akten noch in Händenseiner nach Bonn verzogenen Wittwe sich befänden. Die bezüg-lichen Hinweisungen des Esserschen Berichtes führten in derThat dahin, dass der Oberpräsident mit Hülfe des bereits ge-nannten Wurzer, der, als damaliger hessischer Hofgerichts-Direk-tor zu Arnsberg der Wittwe Dupuis bekannt, ihr anfängliches Be-denken zu überwinden vermochte, jene Manualakten (in 2 Heften)ausgeliefert erhielt. Daraus nun ergab sich, dass Dupuis alsbaldnach seinem Einzuge in Arnsberg mit einem durch Vermittlungdes Geheimen Cabinets-Secretairs Schleiermacher zu Darmstadtan den Landgrafen gerichteten Gesuche um definitive Ueber-nahme in hessischen Staatsdienst zu seiner Empfehlung das An-erbieten verband, das dann auch bald angenommen wurde, ausden ihm unterstellten Sammlungen einzelne interessante Stückedirekt an das Kabinet einzuschicken. An das Erbieten des einenschloss sich leicht das Erfragen des anderen Stückes, und gingdie Correspondenz, die abwechselnd mit Schleiermacher auchdurch Geheimerath Minuigerode vermittelt wurde, und aus wel-cher Dupuis zugleich die formellen Empfangsanzeigen ansain-melte, bis ins Jahr 1815. Die übereinstimmend auch in deinvorerwähnten Verzeichnisse benannten Sendungen, die übrigensfortwährend geheim betrieben, und namentlich auch der Com-mission der vier Fürsten vorenthalten wurden, umfassten: