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November 1810 zunächst nur bis zum Jahre 1794 mit Zurück-behaltung derjenigen 10 Hefte, welche die Verpackung nachArnsberg nach wiesen, und auf weitere besondere Nachfrage überdie folgende, den Abzug aus Cöln umfassende Zeit am 3. De-zember 1816' einige für die Frage irrelevante Bruchstücke ausden Jahren 1797, 1801 und 1802 zugestellt wurden. Dieselbenbefinden sich mit einigen späteren Nachträgen, die aber ebenfallsjene Lücke unausgefüllt Hessen, gegenwärtig im Archive zuDüsseldorf. Wichtiger waren die Aufschlüsse, die der Oberprä-sident von Arnsberg erhielt. Der Regierungsrath Esser daselbst(später zu Coblenz) erbrachte durch Bericht vom 20. März 1817die überraschendste Aufklärung. Sein Vater, der jetzt ebenfallsin Arnsberg lebte, war schon in den 1770 er Jahren kurfürstlicherSecretair der geheimen Staatskanzlei zu Bonn, dann Syndicusder dortigen Universität und Hofbibliothekar gewesen, hatte auchim Jahre 1794 die Bonner Fluchttransporte vorzugsweise zuleiten gehabt, und war der Oberpräsident auf diese Quelle viel-seitigen Mitwissens noch durch den besonderen Umstand zurück-geleitet worden, dass rücksichtlich der ebenfalls in Frage ge-kommenen Alfter’schen Sammlung die Thatsachc angeführt wurde,dieselbe sei ursprünglich durch den vorletzten Kurfürsten MaxFriedrich angekauft, und dass es von Wichtigkeit war, festzu-stellen, wohin dieser über dieselbe verfügt haben möchte. Nichtbloss, dass der je. Esser Hofbibliothekar gewesen, sondernnoch mehr, dass er es gewesen war, der als dienstthuenderHofkammerrath das Testament Max Friedrichs an seinemKrankenbette selbst niedergeschrieben hatte, konnte ihn inStand -setzen, über die aufgetreteuen verschiedenen Ver-muthungen rücksichtlich jener Sammlung, bald dass sie zurkurfürstlichen Hofbibliothek gehört, bald dass bei Aufzählungder besonderen Sammlungen auch sie Gegenstand testamentari-scher Verfügung des Kurfürsten hätte geworden sein können,Licht zu verbreiten. Da jedoch bei der Anfrage des Oberprä-sideuteu als Hauptgegenstand die Dombibliothek im Vordergründestand, so blieb bei der Erledigung, die Esser jun. in die Handnahm, jener Nebenpunkt anfänglich noch übergangen, und haterst später, wo der Oberpräsident inmittelst schon verstorben
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