er an Freunde und Bekannte in fast unbeschränktem Matze Geldverlieh, von dem er meist nie mehr etwas zurück erhielt, so ist eswohl erklärlich, wie das unerschöpflich scheinende vermögen so raschseinem Untergange zugeführt werden konnte.
Wie nun durch die steten Geldentnahmen des Thefs das Hausin Verlegenheit gesetzt wurde, ließen, wie begreiflich, die Erträgnissedes Bankgeschäftes rasch nach. Kein Wunder, daß bei gleichbleibenden Ausgaben die Verlegenheiten immer ärger wurden.
Graf Moritz mußte daher darauf bedacht sein, seinem HauseZuschüsse von außen zuzuführen. Dies zu bezwecken, wurden zuwiederholten Malen neue Tompagnons ins Bankgeschäft auf-genommen, denen Graf Moritz einen Teil seines Anteiles am Hauseabtrat. So sehen wir ihn von 1800-1810 im Besitze von 80 °/<>des Bankgeschäftes. l81l gehören ihm nur mehr 70 °/o, 1815bloß mehr 65 o/„. In den Jahren 1815-1819 war das Bank-geschäft fortwährend passiv. 1820 besitzt Graf Moritz nur mehr40 °/o des Bankgeschäftes, in dem der neue Associö Mr. parishmit 50 °/g beteiligt ist, während die restlichen 50 "/c, Eigentum desHerrn peschiers sind. Uoch einmal wird durch Mr. parishs Eifer
Frauenthal.