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Der Ehe Johanns und Annas entsproß eine zahlreiche Nach-kommenschaft. Im Jahre 1765 kam der älteste Sohn Josef zurWelt, 1767 eine Tochter victoire, dann ein Sohn Johann, der imAlter von 2 Jahren starb, dann eine Tochter Sophie und endlich1777 ein Sohn Moritz, während drei weitere Töchter im zartenRindesalter verstarben. Durch das heranwachsen einer zahlreichenFamilie wurden die Lande, die Frieß an Österreich knüpften, immerstärker und so sehen wir ihn im Jahre 1766 seine Exterritorialitätausgeben, auf die Niederlagssreiheit verzichten und seine viel-verzweigten Geschäfte an das von ihm gegründete LankhausFries Lc Tompagnie übertragen.
Lei Begründung des Bankge-schäftes waren nur Baron Friesmit 366 666 tl. und BaronGontard mit 56 666 tl. beteiligt(Nr. 132). Mit der Zeit ver-größerte sich aber das Geschäftimmer mehr. So wurde imJahre 1782 Baron Friesenhosmit einem Einlagskapital von56 666 tl. als dritter Associeaufgenommen und stärkte sichdas Gesellschastskapital dadurch,daß Fries den größten Teilseines Gewinnes von Jahr zu Jahr immer im Geschäfte beließ.
Nachdem inzwischen der siebenjährige Krieg durch den Hubertus-burger Frieden beendet worden war und die Zuflüsse der geheimenStaatskasse versiegten, wurde dieselbe aufgelöst und nach Abwickelungder ganzen Rechnung und nach genauer Prüfung der Gebarungwurde dem Fürsten Kaunitz und dem Freiherrn von Frieß untereinem am 4. Mai l767 für die Führung der geheimen Staats-kasse von Ihrer Majestät der Kaiserin das Absolutorium erteilt(Nr. 138).
Aus dem dem Absolutorium beiliegenden Vortrage derk. k. Hauptbuchhalters! und einem von der Buchhalters! verfaßtenSummarextrakte (Nr. 135 und 137) geht hervor, daß außer den
Freiherrliches Wappen.