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such ihn zu erzwingen mit dce eigenen Mncht, mit der demokratischenMacht des deutschen Volkes — so hätte es gehen können, wie dieErfolge im pfälzischen Erbfolgekriege bewiesen. Aber Maximilian hatdiesen Gedanken nicht fasse», nicht festhalten können. Das Gespenstdes Kaisertums, die Romantik der Zeit, die Pläne des Habsburgersdurchsetzten seine Träume, und an dieser Zerfahrenheit ist die Sehn-sucht des deutschen Volkes nach dem nationalen Staat gescheitert. Wirmachen Maximilian keinen Vorwurf daraus. Wie er selbst kein klardenkender Politiker, kein verstandesmäßiger Ordner war, so war jeneSehnsucht des deutschen Volkes eine unklare und verschwommene. ZurPolitik war der deutsche Voltscharakter noch nicht reif, das Wirknngs-feld der politischen Schule, wie sie die städtische Kultur ans eigenemLeben heraus gebildet hatte, war nach allen Seiten beschnitten undbegrenzt worden, und so gelangte nicht das politische, das verstandes-mäßigc Denken in Deutschland zur Herrschaft, sondern das mystisch-religiöse Denken behauptete sich. Das deutsche Gemiit macht Janssenwie seinem Helden alle Ehre, aber kam zu diesem deutschen Gemiitnichts hinzu, nichts von jener späteren preußischen, scharfblickendenEntschlossenheit und konsegnenten, rastlosen Thatkraft, wir könnten heutenoch weitertränme» von der Macht und Lebensfiille der deutschenNation, und unsere Großmütter wurde» uns schöne Märchen erzählen,die alle anfangen mit: „Es war einmal."
IV. Hckialjren des Fürstentums bei der neue» Köuigswahk.
Janssen widmet der Darstellung und Verkommenheit der Fürsteneinen eigenen Abschnitt. Hätte er es gethan, getragen von dem Ge-danken, die historische Gerechtigkeit walten zu lassen, wir würden nichtsdagegen sagen. Aber statt dessen beschwert er die eine Schale derWage mit seinen schwersten Anklagen, um die andere also in ein sohöheres Licht z» erheben. Ob das gerecht, ob es gerechtfertigt ist,wollen wir sehen.
„Die Furcht vor einer Erhebung Franz k. ans den Kaiserthrontrieb Maximilian im Jahre kstll! sogar zu dem Plane, die Kroneniederzulegen, den englische» König Heinrich Vlll. an Sohnesstattanzunehmen, ihn mit Mailand zu belehnen und ihm die Nachfolge im