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zustehenden Rechten gebrauchen, und ebenso sich eigener Schiffe, wenndiese mit portugiesischen Seeleuten besetzt wären, bedienen... Vonden drei deutschen Schiffen, welche sich nnter Führung des VieckönigsDon Franeiseo da Almeida ini Jahre 1505 an der Fahrt nachIndien beteiligten, gehörten zwei zu den größten der beträchtlichenFlotte." Ans diesen Janssenschen Anführungen wird uns zunächstklar, daß man eine Macht, wie die deutsche Handelsmarine da-mals war, nicht zu umgehen vermochte, daß man ihrer bedurfte.Ein Franzose, Pierre Froissard, bewundert die Kühnheit und Unter-nehmungslust der damaligen deutschen Kanflente. Dadurch also, daßman sich dieser kühnen Leute und ihrer Hochentwiekelten Macht bediente,kam zunächst ein Aufschwung für die deutsche Kaufmannschaft selbst.Aber diesen Aufschwung bewilligte man nicht unentgeltlich. Die Deut-schen mußten in Portugal Schiffe bauen oder sie mußten ihre Schiffehergeben, >»» Portugiesische Seelente mit ihren Fortschritten vertrautzu machen und in dieselben einzuweihen. Hätte man sich zu diesenKonzessionen nicht entschlossen, würden die deutschen Kanflente wohlans eigene Faust losgefahren sein, und wo wäre die Macht gewesen,welche ihnen da hätte begegnen, welche ihnen das hätte wehren können tzAlso nicht die Freiheiten, welche sie sich verleihen ließen, können unserfreuen, so hoch auch die darin ausgesprochene Anerkennung der deutschenKanfmannschaft sein mag, sondern wir bedanern, daß sich die Deutschenauch hier in den Dienst anderer Mächte stellten. Denn dieser Dienstdauerte bekanntlich nur so lange, bis die fremden Nationen durch dieDeutschen soweit herangebildet waren, daß sie der deutschen Mithülfeentbehren konnten. In dieser Indienststellung aber liegt bereits einSymptom des Verfalls, es liegt in ihr die Thatsache eingeschlossen,daß die Weltgeschichte eine Wendung zu machen im Begriffe stand,die Wendung, welche Deutschland ans dem Mittelpunkt des Welt-handels hinausschob und die Führerschaft den Romanen übertrug.Die Deutschen hatten nur mehr die Aufgabe, die Romanen zur Führ-ung geschickt zu machen. So ist der Gang der Geschichte. Er hatseine Bedingungen in sich selbst.
Janssen verbreitet sich nun über den Reichtum und die Schön-heit der deutschen Städte. Er führt Stimmen der Zeitgenossen an,die unser Herz erfreuen. Aber ans Seite 3<Z5 begegnet uns einegesperrt gedruckte Stelle. Wimpheling ergeht sich über die großen