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Johannes Janssen und die Geschichte der deutschen Reformation : eine kritische Studie
Entstehung
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päpstlichen Absolutismus gegen den dentschen Individualismus: vonSpanien ans erhoben sich die Jesuiten; der Gegensatz Habsbnrgs zuFrankreich: er tritt zunächst in dein Gegensatz Spaniens zu Frankreichzu Tage; der Gegensatz des katholisch gebliebenen zu dein Protestantischgewordenen Deutschland: er treibt zum dreißigjährigen Krieg. lindobgleich dieser sich zum Weltkriege answnchs, zum Kriege des romani-schen Absolutismus gegen den germanischen Individualismus, so zeigtesich doch, daß die beiden Knltnrelemente sich noch das Gleichgewichthielten, es kam zu keiner Lösung, wenn auch die Kräfte Deutschlandsans das Furchtbarste deenniert wurden. Da kam dem germanischenKnltnrelemente England zum zweiten Male zu Hülfe. Das Jahr-hundert des dreißigjährigen Krieges ist für England die Zeit seinerVaeon, Miltvn, Hobbes Lorke und Newton. In seiner nationalenEntwicklung nicht gebrochen, trieb seine Kultur ans nationalem Stammedie allgemein menschliche Frncht. Andrerseits hatte die romanischeKultur in dem Kampfe Frankreichs mit Spanien-Habsbnrg ihre Kräftegeteilt und gespalten, Deutschland blieb Zeit, sich zu erholen. DieGegensätze dringen bon neuem empor, erweisen aber eine Verschiebung.Der Gegensatz Ostreich-Ungarns gegen die Türkei ist in der Abnahmebegriffen, er verliert an Energie mit dem Verluste der offensiven Kraftder Osmanen. Dagegen erhebt sich im Norden das Slaventnni,Preußen wächst zu der ihm damit zufallenden Ausgabe der Verteidig-ung Deutschlands heran. Im siebenjährigen Kriege fällt die ersteEntscheidung: Friedrich der Große besiegt die Österreicher, er schlägtdie Franzosen und Nüssen. Seine Siege sind nationale Siege, Siegedes deutschen Elementes über die fremden Elemente. Der Nomanis-nins in seiner starr absolutistischen Form ist nicht mehr zu halten;der demokratische Gedanke, von den Sachsen entfacht, von den Eng-ländern gepflegt, dringt in die romanischen Länder ein, er findet Auf-nahme im französischen Volke. Es ist dieselbe Zeit, da in Deutsch-land, an Shakespeare sich anlehnend, die deutsche Litteratnr wiederumerwacht, da die deutsche Philosophie sich, ans die Engländer stützend,zur ersten prächtigen Vlüte erhebt, und das deutsche Knltnrelcmentdem allgemein menschlichen Geistesleben seinen Tribut zollt. Alsoeher ging es nicht. Die Vorherrschaft des Nomanismns ans allenGebieten mußte gebrochen sein, bevor Deutschland die Arbeit wiederauszunehmen vermochte, in der es im Iii. Jahrhundert „gewaltsam