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Johannes Janssen und die Geschichte der deutschen Reformation : eine kritische Studie
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haben, daß man das eine sein kann vhne das andere. lind darauf,ans diese Erkenntnis kvnnnt es nns vor allem an. Wir sind alsowieder einer Eskamotagc des Theologen ans die Spnr gekommen undwissen für künftige Fälle uns vorzusehen. Daß nns Janssen Theo-logen vorführt, die sittliche Charaktere waren und als solche wirkten,wird uns künftighin nicht mehr irreführen. Wir werden ganz genauzuzusehen verstehen, wie viel da des Erfolges ans den Theologen undwieviel ans den sittlichen Charakter kommt.

Während der Theologe sich in Ingolstadt verhielt, ging derHistoriker Janssen schon nach Nürnberg vorauf. „,Alle Musen zogendurch die Thore Nürnbergs einst als dort im Juni 1471, wenigeWochen nach der Geburt Albrccht Dürers, der Reformator der Stern-kunde und Mathematik, das ,Wunder seines Jahrhnndertsst JohannesMüller, nach seinem Heimatsorte, Königsberg in Unterfranken, Ncgio-inontanns genannt, seinen Wohnsitz »ahm. Er erhob die Stadt zueinem Hanptsitz der mathematischen und physikalischen Wissenschaftenund trug wesentlich dazu bei, daß sie auch zur eigentlichen,Hauptstadtder deutschen KnnsU erhoben wurde." Mit Vergnügen können wirjetzt eine Zeit lang den Schilderungen des Historikers folgen, da ersich ans das Gebiet der Erdkunde und Mathematik begibt, ein Gebiet,welches von der Kirche schon 1822 freigegeben worden ist, so daß derTheologe nns nicht stört. Negivmontan war Schüler und Freunddes Astronomen Georg von Penerberg in Wien. „Konnten dieDeutschen, da sie kein scebeherrschcndes Volk waren, in jener Zeit umdie räumliche Erweiterung des Wissens keine Verdienste sich sichern,so wurden sie doch gerade damals durch Pencrbach und Negiomontandie Begründer der heutigen mathematischen Geographie. Ihr Jahr-hundert darf ohne Widerspruch als das deutsche Jahrhundert der Erd-kunde bezeichnet werden. Penerbach und Negiomontan wurden unterdem Einflnße des Kardinals Nikolaus von Eues die Wiederherstellereiner selbständigen und unmittelbaren Erforschung der Natur, ver-mehrten durch mühevolle, sorgfältige Arbeiten den eroberten Schatzdes griechischen und arabischen Wissens und förderten eine kühne undgroßartige Gedankencntwieklnng, das System des Kopernikns. Wiesie wohlthätig einwirkten ans Kopernikns und seine Schüler Nhäticns,Neinhold »nd Möslin, so wirkten diese, wenn gleich der Zeil nachgetrennter, ans die Arbeiten von Kepler, Galilei und Newton." Ist