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Der Bau des Schlosses.
kaufte er von diesem Vetter am5. April 1739 den in gleicher Weisean ihn vererbten Antheil an Bünd-felde und Fischbeck für 6259 Rthlr,Dagegen veräußerte er, um für seinenältesten Sohn die Güter Kniephof,Jarchlin und Külz für 19 999 Rthlr.anzukaufen, am 26. April 1726 für8899 Rthlr. den Sattelhof zu Do-mersleben, mit welchem er 28. April1671, 9. Mai 1634 und 15. April1689 belehnt worden war.
Schon sein Vater hatte mit Auf-räumung des auf dem Hofe massen-haft aufgehäuften Brandschuttes be-gonnen und noch zu der Zeit, da er^ Hauptmann in Peitz lebte, aufdem Wirthschaftshofe an dem Platze der heutigen Wagenremise ein zwei-stöckiges interimistisches Wohnhaus aus Fachwerk aufgeführt (1824 seinerBaufälligkeit wegen niedergerissen). Jetzt war das Augenmerk des Sohnesdarauf gerichtet, den Schutt völlig zu beseitigen, um auf den gewaltigenGrundmauern des einstmaligen Schlosses ein neues Herrenhaus erstehen zulassen. Nach der Inschrift über dem Haupt-eingang wurde dasselbe im Jahre 1799 Av Hvollendet. Es ist ein schlichter viereckiger Baumit dicken massiven Wänden, aus einem Erd-geschoß und zwei Stockwerken bestehend, miteinem rothen Ziegeldach und drei Schorn-steinen, ein Bild altmärkischer Einfachheit undnüchterner solider Anspruchslosigkeit. DasEinzige, was an die Prachtliebe jener Zeit,in welcher Friedrich III. den Titel einesKönigs annahm, erinnert, ist der reiche, fastgroßartig zu nennende Stuck an den Deckeneiniger Zimmer, namentlich im Erdgeschosse.