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August's v. Bismarck Kindheit,
fünften Lebensjahre seinen Bater verloren hatte, stand er unter Vormundschaftdes Levin Friedrich v. Bismarck und des Kammerrathes zu Halle Hans v. Katte,und als dieser wegen seiner Berufung zum Hofmarschall des Herzogs vonSachsen-Koburg die Vormundschaft niederlegte, des David v. Hünicke aufMöthlitz, sowie seiner vortrefflichen Mutter, „welche ein so wachsames Augeüber die Güter hatte, daß diese ans das Beste administrirt wurden und nacherlangter Volljährigkeit den Söhnen in sehr gutem Stande übergeben werdenkonnten". Als 1675 Brandenburg durch den Einfall der Schweden beun-
vorderfeile vom Schlosse lSchünhousen I),
ruhigt wurde, flüchtete die Mutter mit ihren Kindern nach Magdeburg, kehrtejedoch nach deren Vertreibung wenige Monate später mit ihrer Familie nachSchönhausen zurück. In demselben Jahre setzte die Elbe infolge eines Deichbruchesalle Aecker unter Wasser und ließ alle Früchte der Fluren zu Schanden werden.
Nachdem der Knabe zunächst zu Schönhausen Privatinformation genossenhatte, setzte er seine Studien auf dem Gymnasium zu Merseburg, wo er beimObermarschall v. Uechtritz Aufnahme fand, dann auf dem Gymnasium zu Hallefort, bis er sich entschloß „all nlkiora zu schreiten". Im zwanzigsten Jahrebesuchte er — auf drei Jahre — die Universität Leipzig, unternahm darauf