Friedrich v. Bismarck.
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Zur Zeit der Belehnung seines ältesten Bruders am 21. März 1528stand er noch im Alter der Unmündigkeit. Erst nach seiner Großjährigkeitam 9. Juli 1534 leistete er den Lehenseid. (28. Oktober) 1539 gab er mitseinem Bruder Heinrich die Zustimmung zum Verkauf von Renten an dieMarien-Kirche zu Stendal von Seiten seiner Vettern jüngerer Linie. 1549wurde er mit seinen beiden Brüdern Heinrich und Lorenz mit Beiendorf,Blest, Mixdorf, Lütken Viere und der Dolle sowie mit Besitzungen zu Wol-mirstedt und mit Hebungen in mehreren Dörfern belehnt. (1. Juli) 1555schloß er mit dem Kurprinzen Johann Georg den schon oben erwähntenVertrag über die Abtretung der Jagd auf der Gardelegener Heide und überdie Beschränkung gewisser der Familie zustehender Waldnutzungen. Auch gaber zuerst mit seinem Bruder dem ungestümen Drängen des eigensinnigenKurprinzen nach zur Vertauschnug des dem älteren Stamm zustehenden An-teiles an Burgstall gegen Crcvcse, welches der Kurfürst Joachim nach derSäkularisation des Klosters an sich genommen und zunächst auf ein paarJahre an Andreas v. Lüderitz, sodann an seinen Sohn, den Kürprinzen, ge-geben hatte. Die Belehnung erfolgte am 3. Mai 1563 und für die dreiBrüder am 14. Mai 1564. Wegen Erbauung einer Windmühle gerieth ermit Valentin v. Redern auf Krümle in erbitterte Feindschaft, die seinem SohneAbraham später das Leben kostete. Nachdem er noch einmal 1568 in Ver-bindung mit seinen zwei Brüdern bei der Belehnung über Besitzungen zuWolmirstedt n. s. w. genannt worden, wurde er nach deren Tode (1575)der alleinige Besitzer von Crevese. Als solcher verkaufte er 1578 an Joachimv. Zehmen zu Plätz mehrere Hebungen an Getreide und Geldrenten.
Schon vor dem Aussterben der jüngeren Linie auf Schönhausen schloßer Donnerstag nach Qnasimodog. (6. April) 1581 in Hinblick auf Jobst'sin Aussicht stehenden erbloseu Tod mit seinen Söhnen Pantaleon, Ludolfund Abraham unter Vorbehalt eines Altentheils einen Bertrag über dieTheilung der Güter (Archiv zu Schönhausen).
Da er schon am 21. Oktober 1589 verstarb, so befand er sich — undzwar auch nur nominell — vier Monate im Besitz von Schönhausen. Erliegt neben seiner Gemahlin Anna Sophie v. Wenckstern, einer Tochter desHeinrich auf Lentzerwisch und der Anna v. Bredow, vor dem Altar der Kirchezu Crevese begraben. Von seinen sechs Kindern sind zu nennen:
Schmidt, Schönhausen.