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Geschichte der Freiherrn von Regensberg : Ein Beitr. z. zürcherischen Landesgeschichte
Entstehung
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falls Adelheid (von Pfirt); dass ferner Liitold des Aeltern Gattin eineGertrud von Lupfen gewesen und seines Enkels Lütold Gemahlin eineunbekannte Gertrud.

2. Dass ein Ururenkel Ulrich I. von Hegensberg (welch' letztererzirka 1215 geboren) schon 1310 hätte mündig sein können. Dennnehmen wir an:

Ulrich I., geboren 1215 hat einen Sohn 1235Lütold I* » 1235 » » » 1255Ulrich II. » 1255 » » » 1275Lütold II" » 1275 » » » 1295so ist Ulrich III. 1310, wo er als Zeuge erscheint, erst 15 Jahre alt.Dass nun aber vier Generationen hindurch jeder Kegensberger schonmit 20 Jahren einen Sohn gehabt, ist doch im höchsten Grade unwahr-scheinlich.

Was nun endlich noch die Wendung »des jüngern Ulrichs sei.son« und dergl. betrifft, so hat jedenfalls Herrgott hier im Abschreibender Urkunde einen Fehler begangen; denn:

1. Ist die Stellung von »des jüngern« vor dem betreffendenEigennamen ganz ungebräuchlich;

2. Ist sie in unserer Urkunde nur da, wo vorausgeht »Lütoldvon Regensperg«, der an einzelnen Stellen dieses Schriftstückes aberausdrücklich »Lütold von Regensberg der junge« heisst, zu finden.

3. Ist also anzunehmen, dass überall das »der jüngere« zu Lütoldund nicht zum nachfolgenden Ulrich gehört und von Herrgott ebenzuweilen im falschen Kasus hingesetzt wurde.

Gerade dieser Ausdruck »der junge Ulrich« hat aber jedenfallsFüssli verleitet, unrichtigerweise einen Ulrich II. als Gemahl der Adel-heid von Pfirt anzunehmen.

Was nun endlich noch die Art der Entstehung des ganzen langenSchriftstückes anbelangt, so gibt uns dessen Schlusssatz die Erklärung:Abt Heinrich von Reichenau beurkundet, alle diese Urkunden (die erhier also der Reihe nach hat auf ein Papier aufzeichnen lassen) inihrem Originale gesehen zu haben und bezeugt dies durch sein Siegel.