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Geschichte der Freiherrn von Regensberg : Ein Beitr. z. zürcherischen Landesgeschichte
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angesehen wissen. Demzufolge wurde denn auch vielfach, so z. B. vonGr. von Wyss Q, den Kegensbergern der Besitz der Uetliburg geradezuabgesprochen. Dagegen ist nun aber doch zu bemerken 2 ), dass Vitodurandiese Burgeroberung derart in die Regensbergerfehde eingeschoben hat,dass zu vermuten ist, er habe dieselbe doch als eine Episode jenesKrieges darstellen wollen und nur durch seine ungeschickte Ausdrucks-weise den Schein des Gegenteils veranlasst. Verhalte es sich nun aberdamit wie es wolle, jedenfalls wird uns nach einer andern Quelle, diezwar später, aber dennoch zuverlässiger ist, als der vielfach fabulierendeMönch von Winterthur 3 ), bestimmt bezeugt, dass die Uetliburg regens-bergischer Besitz gewesen und im Verlaufe der Fehde Rudolfs mitjenen Freiherrn zerstört worden sei. Dieser andere Gewährsmann istHans Gloggner 4 ), dessen 1432 verfasste Chronik uns jedoch nicht blossin Bezug auf diesen einen Punkt welcher als der einzige, über denuns Vitodurans Bericht etwas Greifbares bietet, vorauszunehmen war sondern auch über andere Momente der Fehde einige Aufklärungbietet. Betrachten wir daher zunächst seine Erzählung und sehendann, wie sich zu derselben diejenige anderer Chronisten verhalte, undwie sie mit einigen noch vorhandenen urkundlichen Notizen aus jenerZeit zu vereinigen sei. Sie lautet:

Darnach über etwa vil jaren stuond das rieh assend, das keinrömischer kaiser noch küng nit was. Do schickend die von Zürich zuodem Herren von Regensperg zwölf der besten Züricher und würben anin, das er ihr höptman wurd untz an ein künftigen küng. Und wannder von Regensperg vil stett und bürgen hat und rieh was, do ver-smachet er der von Zürich botschaft und meindt, er were inen an dasgenuog stark. Do fuorend dieselben der von Zürich botten für sichzuo Gräff Ruodolf von Habsburg und würben die vorgesaiten sach anine, der tat es gern und fuor mit den obigen von Zürich botten genZürich und swuor zu ihnen. Darnach fuor er vorgenent Ruodolff

1 ) Fraumiinsterabtei, pag. 66 und 68, resp. Anmerkungen.

s ) Nach einer Mittig. von Herrn Prof. Meyer von Knonau.

') Nach einer mir durch Herrn Prof. Meyer von Knonau zugekommenenMittig. des Herrn Dr. Dierauer ist gerade für diese Zeit Gloggner's Chronikunbedingt dem Vitoduran vorzuziehen.

4 ) Zeller-Werdmüller hat dessen bezüglichen Bericht durch einen Auf-satz:Uetliburg und die Freien von Regensberg" in Turicensia mit Hilfeanderer Zeugnisse als glaubwürdig nachgewiesen.