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Geschichte der Freiherrn von Regensberg : Ein Beitr. z. zürcherischen Landesgeschichte
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Dienstmannen, die ebenfalls unter den schweren Zeiten litten x ), unent-behrlich geworden waren. Erst das Frühjahr 1267 führte die Fehdemit Rudolf von Habsburg und Zürich herbei, die schon bei Lütold YI.besprochen wurde. Jedenfalls hat Ulrich an derselben auch teilgenommen.Gegen ihn musste sich mehr der Zorn der Zürcher richten, da ihnensein Städtchen Gunzenberg ein Dorn im Auge war. Vielleicht hatteder Erfolg, den er gegenüber Wettingen errungen, den Freiherrn ange-spornt, auch Zürich durch Schädigungen dahin zu bringen zu versuchen,dass es sich ihm als Schirmherrn ergebe; doch gieng es nicht nachseinem Wunsche. Die aufstrebende Stadt verband sich mit Rudolfvon Habshurg und zerstörte Ulrich sein Städtchen Glanzenberg, nach-dem im August auf seinem Schlosse Neu-Regensberg vergeblich eineVermittlung versucht worden 2 ). Jedenfalls aber trat auch Ulrich, wiesein Bruder Lütold 3 ), bald wieder in freundschaftliche Beziehungen zu

*) So wohl besonders Conrad von Steinmaur, der damals seine Güterzu Affoltern an das Cisterzienserkloster Frauenthal veräusserte, was Ulricham 19. Januar 1261 von Glanzenberg aus beurkundete (Neugart 13, pag. 231)- Nur zwei Monate später, am 18. März, veräusserte derselbe Ritter mitZustimmung seines Herrn schon wieder ein Besitztum, diesmal an dasKloster St. Blasien, dem er einen halben Hof in Ehrendingen verkaufte(St. Arch. Aargau, Cop. Heft des XVI. Jahrhunderts, pag. 85). Acht Jahrespäter schloss Ritter Conrad der Jüngere von Steinmaur mit den Johanniternder Kommende Klingnau einen Kaufvertrag ab, wodurch er jenen um30 Mark Silber seine Besitzung in Niederweningen, genannt Guphinein Lehen seines Herrn abtrat. Ulrich leistete hierbei auf alles Recht,das er selbst daran hatte, Verzicht, im Sept. 1269. (St. Arch. Aargau,Leuggern 23).

a ) Herrgott, Gen. II,x, Nr. 496. Eine Urkunde aus der Zeit des Kriegesselbst, vom 15. Mai 1267, tut Ulrichs Erwähnung, ohne jedoch von seinerdamaligen Fehde etwas zu sagen (Herrgott, Gen. H,i, Nr. 488).

Mit jenen hohen Herren war im August 1268 auch der Edle Eber-hard von Luphun (Lupfen) auf Neu-Regensberg eingetroffen und benutztenun seinen Aufenthalt, um noch ein nebensächliches Geschäft abzuwickeln.Ritter Arnold von Lägern, einer der Ministerialen Ulrichs, hatte von Eber-hard ein Gut in Jetzen zu Lehen getragen und dies an Magister Burkhart,den Arzt in Regensberg, verkauft. Bei der Verkaufshandlung, die unterdem innern Tore des Schlosses stattfand, wirkten als Zeugen die genanntenhohen Herren mit, unter denen auch Ulrich sich befand.

*) Siehe pag. 46, Anmerk. 2.