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Geschichte der Freiherrn von Regensberg : Ein Beitr. z. zürcherischen Landesgeschichte
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ungen zu einander. Sie beide Mengen zur Bekräftigung der Stiftungs-urkunde für Wurmspach ihr Sigel an dieselbe.

Das Jahr 1260 zeigt uns endlich Lütold wieder einmal in Be-ziehung zu der Familienstiftung, zum Kloster Rüti. Schon am 22. März

dem Tage, da seine Tante, die Gräfin von Toggenburg, beigesetztwurde *) ist er Mitsiegler in einer Urkunde der Grafen Friedrichund Wilhelm von Toggenburg zu Gunsten desselben 2 ). Aber auchdirekt trat er mit Rüti in Verbindung 3 ). Die Brüder des Gottes-hauses daselbst hatten von einem Regensbergerbeamten Johannes einHaus in Grüningen gekauft und daselbe baulich ausbessern lassen. Mitseinen Söhnen Lütold, Eberhard und Diethelm bestätigte nun Lütold VI.die schon früher erteilte Befreiung dieses Hauses von jeglichen Steuernund Abgaben, wobei wieder die mit den Regensbergern verwandten undbefreundeten Grafen von Toggenburg als Zeugen sich einfanden.

Dass Lütold mit beiden Häusern Habsburg wie auch früher 4 )

noch in diesen Jahren in bestem Einvernehmen stand, zeigen zweiUrkunden aus dem Jahre 1263. Am 4. September zu Wettingen undam 6. desselben Monats zu Mellingen traten die Grafen Rudolf derJüngere und Gottfried von Habsburg ein Gut zu Dietikon, das beidenZweigen des Geschlechts als Lehen angehörte, dem Kloster Wettingenab, wobei als erster Zeuge Lütold VI. erscheint 5 ). Wahrscheinlichbestand das gute Verhältnis der Regensberger zu den Habsburg-Lauffen-burgern auch fort zur Zeit, als erstere mit dem Sprossen des älternHauses, mit dem Landgrafen Rudolf, in Fehde lagen.

In diese Zeit des Kampfes zwischen den Regensbergern einerseits,den Zürchern und Rudolf von Habsburg anderseits treten wir nunmehrein. Ueber die Zeit, die Ursachen und den Verlauf dieser Fehde sind

') Mitteilung von Herrn Dr. Zeller-Werdmiiller.

3 ) Z. U. B. III, Nr. 1095.

') Z. U. B. III, Nr. 1122.

') Zum Beispiel setzte am 30. Juli 1253 Lütold als erster weltlicherZeuge zu Wettingen seinen Namen unter eine Urkunde seiner Neffen Gott-fried (. und Rudolf II., Otto's und Eberhards von Habsburg-Lauffenburg.

') Kopp, Eidg. Bde, Band II. 1, pag. 359. Lütold begünstigte diesesGotteshaus auch selbst, indem er dem Abte Anshelm von Einsiedeln am14. Juli 1266 ein Gut zu Kilwangen, das er von jenem zu Lehen getragen,aufgab, damit dieser es an Kloster Wettingen übertragen konnte. (St. Arch.Aarg., Wettingen Nr. 132).