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Kinder neue Schulen zu gründen, trat gegen Ende 1875 mit demPresbyterinm der evangelischen Gemeinde wegen Überlassung der Luisen-schule in Unterhandlungen ein und bot der Gemeinde nach einemBeschluß der Stadtverordneten vom 7. Dezember 1875 so günstigeBedingungen, daß die Repräsentation, nicht länger gewillt, das Patronatund damit die Bürgschaft für das finanzielle Gleichgewicht der Schulefortzusetzen, unter dem 10. Dezember 1875 den Autrag des Pres-byteriums, die Luisenschule fernerhin als Gemeiudeschule beizubehalten,ablehnte und sich für den Verkauf derselben für 100000 M. entschied,der am 8. März 1876 die staatliche Genehmigung erhielt.
Aus den Verhandlungen, die aus dieser Veranlassung mit derStadtverwaltung von seiten der Gemeindevertretung geführt sind, hebenwir eine Resolution der verehrlichen Repräsentation vom 10. Dezember,von der die Stadtverordneten-Versammlung in ihrer Sitzung vom11. Dezember amtlich Kenntnis genommen, sowie die Vertragsbedingungenwegen der Ueberlassung der Luisenschule an die Stadt an dieser Stellehervor:
Resolution,
beschlossen in der Sitzung der evangelischen Gemeindevertretungam 10. Dezember 1875.
Die evangelische Gemeinde, vertreten durch Presbyterinm undRepräsentation, den Bestrebungen der Stadt für die Herstellungeiner einheitlichen Organisation des höheren Schulwesens Iiechnungtragend, sonne in der Zuversicht, daß das Interesse der evange-lischen Gemeinde, welche die Luisenschnle gegründet und bisherverwaltet hat, nach den Grundsätzen der Parität auch in dernunmehr an die Stadt übergehenden Schule namentlich was dieAnstellung des gesamten Lehrpersonals, die Erteilung des evan-gelischen Religionsunterrichts, die Verwaltung der Schule und dieZusammensetzung des Kuratoriums betrifft, gewissenhaft gewahrtwerden wird, erklärt sich einverstanden mit dem Übergange derLuisenschnle an die Stadt Düsseldorf und erteilt dem dieserResolution beigefügten Vertrage ihre Zustimmung.
Vertrag.
Zwischen der Stadt Düsseldorf, vertreten durch den Ober-bürgermeister Ludwig Hammers, und der evangelischen Gemeindezu Düsseldorf, vertreten durch das Presbyterium unter Zustimmung