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Zur Geschichte der Städtischen Luisenschule und der mit ihr verbundenen Lehrerinnenbildungsanstalt zu Düsseldorf : Festschrift zur Feier des fünfzigjährigen Bestehens der Anstalt am 30. Oktober 1887
Entstehung
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Gründung der ^uisenschule.

Es liegt in den Gesetzen der Natur wie in den der nwralischenWeltordnung begründet, daß alles, was sich zu einem organischen Lebenausgestalten und dauernde Bedeutung im Leben gewinnen soll, sich auskleinem Ursprünge keimartig entwickelt. So ist auch die Bildnngs-anstalt, deren Geschichte dem geneigten Leser in ihren wesentlichen Zügenhier vorgeführt werden soll, aus kleinen Anfängen hervorgegangen. Eswar zu Beginn des Jahres 1837, als mehrere evangelische Familien-väter hiesiger Stadt sich in dem Gefühl eines dringenden Bedürfnisseszu einer Schulsozietät vereinigten, um für diejenigen ihrer Töchter, dieden Elementarunterricht bereits beendigt hatten, eine höhere Unterrichts-anstalt zu gründen. Als Teilnehmer dieser Bereinigung werden unsdie Herren Major v. Alvensleben, Major v, Böttcher, Obrist-lentnant Baum garten, Buchhändler Daenzer, Kaufmann Schom-bart für sich und Frau Majorin v, Bode, die Kaufleute F, N. Dcus,Rahr, Keller, I, Stein, Münzkontrolleur Meyer, ApothekerWagner, Hofkvch Jungins, Dr, Spangenberg, Konsistorialratv. Oven, Regierungsrat Sack und Regierungsrat Altgelt genannt.Von diesen Männern, die als die eigentlichen Gründer der Anstaltangesehen werden müssen, weilt keiner mehr unter den Lebenden, Diegenannten Herren hatten sich am 19. Februar des Jahres 1837in dem Hause Nr. 9 der Ratingerstraße, dem Schnllokal des Frl.v, Erkelenz versammelt, in welchem diese seit dem Jahre 1833 einePrivattöchterschule unterhielt. Derjenige Mann, der nach Beruf undBildung als die eigentliche Seele und die treibende Kraft der Ver-sammlung angesehen werden muß, war der letztgenannte damaligeNegierungs- und Schulrat Alt gelt. Dieser führte aus, es sei im