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der Gemeinde Repräsentativ», ist hente nachstehender Vertrag ab-geschlossen worden:
Art. 1. Die gegenwärtig als eine Anstalt der evangelischenGemeinde Hierselbst bestehende Luisenschnle geht vom Beginn desSommersemesters 1876 ab an die Stadt Düsseldorf über. DieAnstalt behält zur dauernden, dankbaren Erinnerung an ihre hoheProtektorin, Ihre Königliche Hoheit, die Frau Prinzessin Friedrichvon Preußen, den Namen Luisenschnle und soll hiezu, sowie zumFortbestehen des seitherigen Protektorats die höhere Genehmigungeingeholt werden.
Art. 2. Die Anstalt wird als eine städtische, paritätischehöhere Töchterschule in Verbindung mit einer Seminarklassc zurAusbildung von Lehrerinnen und unter Leitung eines akademischgebildeten Direktors fortgeführt werden.
Art. 3. Die Stadt Düsseldorf erhält das Eigentum andem gesamten Jmmobilar- und Mobilarvermögen der Luisenschnle,wie solches in dem zu diesem Vertrage paraphierten Verzeichnissenäher angegeben ist und zahlt hierfür einen Kaufpreis von160 660 M. Von dieser Summe werden 9666 M. bei derÜbergabe der Schule der evangelischen Gemeinde bar ausgezahlt,31 566 M. als gegenwärtig auf dem Grundstück haftender Kauf-preis von der Stadt Düsseldorf übernommen nnd der Rest mit58 966 M. zu Gunsten der evangelischen Gemeinde auf demGebäude nnd dem Grundstück der Luisenschnle hypothekarisch ein-getragen und mit 4hs°/o per Jahr, zahlbar in zwei halbjährigenRaten verzinst. Beide Kontrahenten sind berechtigt jene 58 966 M.mit halbjähriger Frist zu kündigen; jedoch verpflichtet sich dieevangelische Gemeinde, innerhalb der nächsten 16 Jahre vondiesem Kündigungsrecht keinen Gebrauch zu machen.
Art. 4. Der Direktor, sowie die gegenwärtig an der Anstaltangestellten Lehrer nnd Lehrerinnen und der Kastellan werdenmit ihren bisherigen Anstellnngsberechtigungen und Gehältern vonder Stadt übernommen. Die bis jetzt nur provisorisch angestelltenLehrerinnen Vigier, Achenbach I und II und Elise Kauffmannwerden definitiv angestellt.
Die Lehrer und Lehrerinnen sind verpflichtet, anstatt ihrergegenwärtigen Stellung an der Luisenschnle eine entsprechendeandere Stelle im städtischen höheren Schulwesen, sowie an den