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was sic gegcbcn u»d erbeten, was ihr gewährt worden oder versagtgewesen; die Vergegenwärtignng der Gefahren, die ihr drohten, alsStadt und Land, Hütte und Thron bedroht waren: der Rückblick indie Vergangenheit der Schule sammelt die Erinnerungen zu einemGericht. Ich aber verhülle mein Angesicht in dem Gebet des Herrn:Vergieb uns unsere Schuld, wie wir unsern Schuldigern vergeben undenthülle es wieder in dem Aufschanen zu dem, der in den Schwachenmächtig ist.
Des Herrn bedürftig, ihn anrufend und seiner Hülfe getrost, blickenwir in die Zukunft, in die Fortsetzung unseres Werkes aus dem altenfremden, in das neue eigene Haus. Gott segne unsern Eingang undAnsgang an uns und unsern Kindern."
Mit einem kurzen Schlußwort des Pfarrers Blech, anknüpfendan 1. Cor. 3, 7 „So ist nun weder der da Pflanzet, noch der da be-gießt, Etwas, fondern Gott, der das Gedeihn giebt", an das sich einergreifendes Weihegebet schloß, endigte die unvergeßliche Feier.
Somit hatte die Lnisenschule eine bleibende Stätte ihrer Wirksam-keit gefunden. Welche wesentliche Förderung dadurch die Anstalt inihren? innersten Leben und Wirken gewonnen, das läßt sich für Fern-stehende vielleicht nicht gebührend nachweisen; wer aber weiß, welchesegensreiche Einwirkung helle, luftige und gesunde Schulränme auf diekörperliche Entwickelung und damit zugleich auf das geistige Wohl-befinden der Schuljugend haben, und welchen wesentlichen VorschubSauberkeit und Reinlichkeit in? Äußeren den häusliche?? Tugenden derMädchen gewähren, der wird die freudigen Erwartungen, die alleBeteiligten bei??? Einzug in das neue, zweckmäßig eingerichtete Gebäudeäußerten, zu würdigen versteh??. Am 15. Mai 1868 ist das Hausdurch Ankauf um den Preis von 16 066 Thlrn. definitiv in den Besitzder evangelischen Gemeinde übergegangen.*)
*) Das neue Schulgebäude, wie die bereits früher genannten provisorischenSchullokale der Luisonschule dienten zugleich einer Reihe von Wohlthätigkeits-vereinen als Versammlungslokal, so dem vaterländischen Frauenuerein, der hier imJahre 1649 zur Zeit des badischen Feldzuges einen Bazar abhielt, der in zweiTagen die Summe von 2340 Mark abwarf, die am 6. Juli dem damaligenPrinzregenten zum Besten der Verwundeten übersandt wurden; ferner dem Armen-Nähverein, dem Gustav-Adolfs-Frauenverein und dem Missionsverein; auch hat dieRepräsentanten-Versammlung der evangelischen Gemeinde soivie der kirchliche Gesang-verein eine Reihe von Jahren hier seine Sitzungen abgehalten.