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Die Lehren der Astronomie
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Wem Zodlakallichlc.

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ist das sogenannte Z o d i a k a l l i ch t, welches sich, umdie Zeit der Monate April und Mai, an jedem sehr hei-tern Abend nach Sonnenuntergang, oder in der entge-gengesehen Jahreszeit vor Sonnenaufgang, in der Formeines kegel- oder linsenförmigen LiehtcZ zeigt, das sichvom Horizonte schräg aufwärts erstreckt, und dessen Rich-tung im Allgemeinen dem Laufe der Ekliptik, oder viel-mehr dem des Sonnenaquators folgt. Der scheinbareWinkelabstand seines Scheitels von" der Sonne ist, denUmstanden nach, von 40 bis zu so Graden veränderlich,und die Breite seiner Grundfläche, senkrecht auf seineAxc genommen, von 8 bis zu 50 Graden. Dieses Lichtist außerordentlich schwach und hat eine schlechte Bcgran-zung, wenigstens in unseren Klimaten; in den tropischenGegenden sieht man es besser, und auf keine Weise kannes mit einem atmosphärischen Meteore oder mit einemNordlichte verwechselt werden. Es ist offenbar von derNatur einer sehr dünnen, linsenförmig gestalteten Atmos-phäre, welche die Sonne umgiebt und sich wenigstensüber die Bahn des Merkur, ja selbst noch über die derVenus hinaus erstreckt. Man kann annehmen, daßdiese Atmosphäre nichts anderes ist, als der dichtere Theildes Mediums, von welchem wir allen Grund haben zuglauben, daß es der Bewegung der Kometen widersteht;und vielleicht enthält dieselbe wirkliche Schwciftheilchcnvon Millionen von diesen Himmelskörpern, die ihnen beiihren jedesmaligen Durchgangen durch die Sonnennähe«Art. 487) entzogen werden und sich allmahlig zur Sonnehcrabscnken.