Vom MarS.
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Flecke an seinen Polen (einer davon ist in unserer Figurangegeben), die man mit sehr großer Wahrscheinlichkeitsür Schnee hält, weil sie verschwinden, wenn sie derSonne lange Zeit ausgesetzt gewesen sind, und sich amgrößten zeigen, wenn sie aus der langen Nacht ihresPolarwintcrS eben zum Vorschein kommen. Dadurch,daß man die Flecke eine ganze Nacht hindurch, und meh-rere Nächte nach einander, beobachtet hat, ist gefundenworden, daß der Mars sich um eine Äre dreht, die eineNeigung von Z«zo jiO gegen die Ekliptik hat, und zwarin einer Zeit von 24 Stunden, 39 Minuten, 2t Sekun-den, in derselben Richtung, wie die Erde, oder von We-sten nach Osten. Der größte und kleinste scheinbareDurchmesser des Mars ist in" und 4", und sein wahrerDurchmesser beträgt ungefähr aiuo englische Meilen.
458) Wir kommen nun zu einem weit prächtigernPlaneten, dem größten von allen, nämlich zum Jupiter,dessen Durchmesser nicht weniger als »7N0V englischeMeilen beträgt, und dessen Volumen etwa 1399 malgrößer, als dasjenige der Erde ist. Er ist ausserdem durchdie Begleitung von vier Monden, Trabanten odersogenannten N c b c n p l a n c t c n ausgezeichnet, die ihnbeständig umkreisen, wie der Mond die Erde, und zwarauch in derselben Richtung, so daß sie mit ihrem Haupt-plan etc n ein schönes Planetensystem im Kleinen bil-den, ganz dem größern ahnlich, von welchem ihrCcntral-kürpcr selbst einen Theil ausmacht, wobei sie den nämli-chen Gcsezcn Folge leisten und auf die, treffendste undbelehrendste Weise einen Beleg für die Herrschaft derSchwerkraft des Grundprincips ihrer Bewegungen lie-fern. Von diesen Trabanten werden wir indessen imnächsten Capitel noch ausführlicher handeln.
439) Man sieht die Scheibe des Jupiters immer ineiner gewissen Richtung von dunkeln Zonen oder Strei-fen durchschnitten, die sich so darstellen, wie sie in Taf. I.Fig. 2 angegeben sind. Letztcrc Figur gibt diesen Pla-neten, wie er am 23. September t832 mit dem zwan-zigfüßigen Spicgeltclcscop zu Slough beobachtet wordenist. Diese Zonen sind sich indessen keineswegs zu allenZeiten gleich; sie verändern sich rücksichtlich ihrer BreiteHerschcls Astronomie. 25