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Die Lehren der Astronomie
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Physische Beschasscnhcit d. Ptaiietcn. Merkur u. VcauS,

als Dieses gibt einen Maßstab, dessen Ertrcmc un-gefähr in dein Verhältnisse von u« zn t stehen. Endlichbeträgt die Dichtigkeit dcS Saturns kaum mehr, als chhder mittlern Dichrigkcit der Erde, so daß er aus Stoffenbesteben muß, die nicht viel schwerer als Kork sind. Wel-che unermeßliche Mannigfaltigkeit müssen wir nun nicht,bei der Verschiedenheit der Verbindungen dieser für dasLeben so wichtigen Elemente, in den Bedingungen jenesgroßen Problemes der Erkaltung des thierischen Lebensund der intcllectucllen Existenz und Glückseligkeit einräu-men, welches, so weit wir nach dem, waS wir auf un-serm eigenen Planeten ringsum erblicken, und nacb derArt und Weise urtheilen können, in der jeder Winkeldesselben mit lebenden Geschöpfen angefüllt ist, ein stetesund würdiges Ziel zu bilden scheint für die Ausübungder höchsten Güte und Weisheit, die Alles beherrscht!

HZ«) Wir wollen indessen das Feld der reinen Spe-kulation verlassen, um mitzutheilen, welche Belehrunguns das Fernrohr, so weit es solches vermag, über diewirkliche Beschaffenheit der verschiedenen Planeten zu-kommen laßt. Vom Merkur können wir nicht viel mehrsehen, als daß er rund ist und Licbtgestalten darbietet.Er ist zu klein und der Sonne immer zu nahe, als daßwir über seine Beschaffenheit mehr entdecken könnten.Der wirkliche Durchmesser des Merkurs beträgt etwa5200 englische Meilen; sein scheinbarer Durchmesser ver-ändert sich von 5" bis zu t2". Auch Venus bietet keinemerkwürdigen Eigenthümlichkeiten dar. Obgleich ihr wah-rer Durchmesser 7UUU englische Meilen beträgt, und ob-jchon sie zuweilen den beträchtlichen scheinbaren Durch-messer von U!" erlangt, welcher größer ist, als bei ir-gend einem der andern Planeten, so hält es doch bei ibram schwersten, sie mit Feruröhren deutlich zu erkennen.Der große Glanz ihres erleuchteten Theiles blendet dasAuge und vergrößert jeden Fehler des Fernrohrs; aberdoch sehen wir mit Bestimmtheit, daß ihre Oberflächenicht, wjc die des Mondes, mit bleibenden Flecken besetztist; wir bemerken auf ihr weder Gebirge, noch Schatten,sondern einen gleichförmigen Glanz, in welchem manmanchmal allerdings dunklere Theile zu erkennen glaubt,