kibration des Mondes.
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Trarislocation aller Feuchtigkeit auf der Oberfläche desMondes, von dem Punkte unter der Sonne nach dementgegengesetzten hin, durch eine Destillation im luft-leeren Raume bewirken; nach Art des kleinen, un-ter dein Namen Eryophorus bekannte» Instrumen-tes. Die Folge davon muß absolute Dürre unter dersenkrechten Sonne, beständiger Anwuchs von Reis inder gegenüber liegende» Region, und vielleicht eineschmale Zone von flüssigem Wasser an dem Rande dererleuchteten Halbkugel seyn. Es wäre also moglrch,daß Verdunstung einerseits und Verdichtung anderer-seits bis zu einer gewisse» Grenze ein Gleichgewichtder Temperatur erhalten und die äußersten Ertrcme bei-der Climate mildern können.*)
363) Ein KrciS von einer Sekunde im Durchmes-ser, von der Erde aus ans der Oberflüche des Moiwec,gesehen, enthält etwa eine englische Quadratmeile. ^,ieFernrohre müssen deshalb noch schr vervollkommnet wer-den, ehe wir daran denken dürfe» , Spuren von ^ Vc-wohneru zu erkennen, die sich etwa durch Ecbande,oder durch Veränderungen an der Oberfläche dev o-dens kund geben. Es muß indessen bemerkt weiecn,daß, wegen der geringen Dichtigkeit der Stoffe ansdem Monde und wegen der verhältnismäßigSchwere der Körper auf seiner Oberfläche, diekclkraft dort sechsmal weiter reicht, als ans der Er>.e,um das Gewicht der Körper z» überwinden, --'egendes Mangels an Luft scheint es gleichwohl unmöglichzu sey», daß eine unserem Erdcnleben analoge ^ormauf dem Monde bestehen könne. Man kann nirgcm".'auf dem Monde die geringste Spur von Vegetation,oder die geringste Veränderung der Oberflache bemer-ken, die sich mit gutem Grunde einer Veränderung derJahreszeit zuschreiben ließe.
») Man sehe üder diese hiwothct .schcn Gegenstand- auchAnsichten Schrot er's in dessen bekanntemlcnetopographische Fragment- zur genaueren
Kenntniß der Mond flache."