Gleiche Bcrtheilung der Wärm».
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sität in dem umgekehrten Verhältnisse der Oberflächedieser Kugel, d. h. im umgekehrten Verhältnisse desQuadrates der Entfernung, sich ändern. Aber wir ha-ben (Art. 293.) gesehen, daß dieses auch das Verhält-niß ist, in welchem die W i n kc lg e sch mi nd i g k ei tder Erde um die Sonne sich verändert. Hieraus cr-giebt sich, daß der augcnblickli ch e Zufluß derWärme, den die Erde von der Sonne empfangt, ge-nau in dem Verhältnisse der Winkelgeschwindigkeit sichverändert, d. h. in dein Verhaltnisse der augenblick-lichen Zunahme derL ä ngc; woraus folgt, daßgleiche Wärmequantitätcn von der Erde aufgenommenwerden, wahrend sie gleiche Winkel um die Sonne be-schreibt, in welchem Theile der Ellipse auch diese Win-kel liegen mögen.
6 bezeichne in Fig. 43. die Sonne, die
Bahn der Erde, k den nächsten Punkt derselben an derSonne, oder das P er i Helium der Bahn, kl denentferntesten Punkt, oder das Aph elium, und folglichK8N die Axe der Ellipse. Ferner sey die Bahn durcheine gerade Linie ?8»), welche durch die Vonne nachirgend einer Richtung gezogen ist, in zwei Segmentegetheilt. Nehmen wir nun an, die Erde durchlaufeihre Bahu in der Richtung so wird sie I8V"
in der Länge zurückgelegt haben, wenn sie von ? bisnach <), und eben so viel, wenn sie von nach ? ge-kommen ist.
Aus dein, was vorhin gezeigt worden ist, ergiebtsich also, daß der Zufluß der Wärme von der Sonnein den beiden Segmenten gleich ist, in welcher Richtungauch die gerade Linie ?8H> gezogen wird. Die beidenSegmente werden allerdings in ungleichen Zeilen durch-laufen, nämlich dasjenige, in welchem das Perihellmnk liegt, in einer kürzern, und das andere in einer längernZeit, und zwar im Verhältnisse ihrer ungleichen Flächcn-räume; aber die größere Nähe der Sonne indem kleinerenSegmente wird durch den rascheren Lauf der Erde indemselben vollkommen compensirt, und auf diese Weisewird, so zu sagen, ein Gleichgewicht der Warme erhal-ten. Ohne diesen Umstand würde die Epcentricität der