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Astronomie.
Cnp. IV.
be» Momente einnimmt, sondern ans die Linie, diebeide in dem vorhergehenden Momente verband, alsder Himmelskörper den Strahl aussendete. Darausläßt sich nun leicht die Regel ableiten, welche astrono-mische Schriftsteller für den Fall eines sich bewegendenHimmelskörpers aufgestellt haben. Ans den be-kannten Gesetzen s e i n c r Vc weg u ug und d cr-senigender Erde berechne man seine sche i n-bare oder relative Wi u ke l b e w c g u u g fürdie Zeit, welche das Licht gebraucht, umseinen Abstand von der Erde zu durchla n-fen. Diese ist seine Aberration, und dieWirkung derselben besieht darin, ihn nachfeiner Richtung zu verrücken, die seiner scheinbaren re-lativen Bewegung am Himmel entgegengesetzt ist.
Wir wollen dieses Capitel mit einigen nranogra-phischen Problemen beschließen, die in der PrariS häu-fig vorkommen und nach den Regeln der spharischenTrigonometrie ausgeloset werden.
283) Wenn von den folgenden fünf Quantitätendrei gegeben sind, eine, oder die beide» übrigen zu finden :
1) Die Breite des Ortes; 2) die Abweichung einesHimmelskörpers; 3) sein Stundcnwinkel, östlich oderwestlich vom Meridian ; 4) seine Hohe; ö) seinAzimuth.
In Fig. II. ist der Pol, 2 das Zenith und 8der Stern; und die fünf oben erwähnten Quantitätenoder ihre Complcmcnte, bilden die Seite» und Winkeldes spharischen Dreieckes ?28. So ist 92 daS Com-plementdcr Breite, ?8 daS Coinplemcnt der Declination,oder der Abstand vom Pol; 8? 2 ist der Stundenwinkel,N8 daS Complement der Hohe, oder der Abstand vomZenith, und daS Azimuth. Durch die Auflösungdieses spharischen Dreieckes können demnach alle Proble-me, welche die Verhältnisse zwischen diesen Quantitä-ten involoircn, aufgelöset werden.
284) Z. B. man verlangt die Zeit des Anfgangcsoder des Unterganges der Sonne, oder eines Sterneszu wissen, wenn deren gerade Aufsteigung und Abstandvom Pole gegeben sind. Der Stern gehtauf, wenner scheinbar am Horizonte, oder wirklich 34'uu-