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Die Lehren der Astronomie
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Astronomie.

Cap. I.

oben erwähnte große Sternbild, welches sich um denPol herumbewegt, ovn gleichem Umfange ist mit derganzen Oberfläche der Kugel, die in der That nichtsanders ist, als ein Universum von leuchtenden Körpern,welche die Erde von allen Seiten umgeben, nach undnach dem Blicke des Beobachters sich ausschließen, und(jeder leuchtende Korper nach seinem eigenen Sehstrahloder nach der Richtung vom Auge aus) ans die imagi-näre sphärische Oberfläche bezogen werden, deren Mit-telpunkt er selbst einnimmt. (Siehe Art. 49.).

62) Es giebt indessen eine» Theil oder ein Segmentdieser Kugel, was er auf diese Weise nicht zu (Besichtbekommt. So wie es ein Segment gegen Norden amPole über seinem Horizonte giebt, in welchem die Sterneniemals untergehen, so giebt es auch ein ent-sprechendes Segment, auf dem die kleineren Kreise dersüdlichern Sterne beschrieben werden, und in welchemsie n i e >n als aufgehe n. Die Sterne, welche anden äußern Umfang dieses Segmentes grenzen, streifengerade den Südpunkt des Horizontes des Beobachters,und zeigen sich nur ans einige Augenblicke über demsel-ben, gerade so, wie diejenigen am Umfange des nörd-lichen Segmentes den nördlichen Horizont streifen, undauf einen Augenblick unter denselben sinken, um sogleichwieder zum Vorschein zu kommen. Jeder Punkt aufeiner sphärischen Oberfläche hat, wie es sich versteht,einen andern, ihm diametral gegenüber liegenden; undda der Horizont deS Beobachters die Kugel in zweiHalbkugeln, eine obere und eine untere, theilt, so mußes nothwendig unter dem Horizonte in Süden einenPol geben, welcher dem über dem Horizonte in Nor-den befindlichen entspricht, und einen denselben umge-benden, beständig unter dein Horizonte bleibenden Theilder Sphäre, so wie ein anderer vorhanden ist, der denNordpol umgiebt und beständig über dem Horizontebleibt.

„Ilie vortex nodis sempei» suklimis; st iilum

Lud poäibus nox atra vitlel, manesgue prolunili." —

Vil-gil.