Cap. I-
Tägliche Bewegung :c.
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er unfehlbar bemerke», daß sie ihre Orte verändert ha-ben, und gleiehsam, in Felge einer allgemeinen Bewe-gung in westlicher Richtung fortgerückt sind. Diejeni-gen'in Osten haben sich über den Horizont erhoben,oder sich von demselben entfernt, während die im We-sten sich demselben genähert haben; — und wenn manlange genug wartet, fo werden sie meistentheils endlichunter den Horizont sinken und verschwinden, währendandere im Osten, gleichsam wie aus der Erde hervor,aufgehen und, sich an die allgemeine Procession an-schließend, ihren Lauf mit den übrigen nach der entge-gengesetzten Weltgegend nehmen.
S9) Wenn der Beobachter eine beträchtliche Zeitlang fortfährt, in derselben, oder in mehreren auf ein-ander folgenden Nächten die Bewegungen der Sternezu beobachten, so wird er die Bemerkung machen, daßjeder Stern, soweit sein Lauf über dem Horizonte liegt,am Himmel einen Kreis beschreibt; daß die so beschrie-benen Kreise nicht für alle Sterne von derselben Großesind; und daß die von verschiedenen Sternen beschriebe-nen, hinsichtlich derjenigen Theile derselben, welche überdem Horizonte liegen, gar sehr verschieden sind. Man-che, welche in derjenigen Weltgegend des Horizontesliegen, die wir Südens nennen, bleiben nur einekurze Zeit über dem Horizonte, und verschwinden, nach-dem sie nur das kleine obere, sichtbare Segment ihrestäglichen Kreises beschrieben haben; andere, welche zwi-schen Süd und Ost aufgehen, beschreiben größere Seg-mente ihrer Kreise über dein Horizonte, bleiben ver-hältnißmäßig länger sichtbar, und gehen genau soweitwestwärts von Süden unter, als sie ostwärts aufgegan-gen waren; während dagegen solche, die genau in Ostenaufgehen, gerade zwölf Stunden sichtbar bleiben, einenHalbkreis beschreiben, und genau in Westen untergehen.Bei denjenigen, welche zwischen Osten und Norden ^aus-
P Wir nehmen an, der Beobachter habe sich seinen StandPunkt in einer nördlichen Breite gewählt, z. B. irgendwoin Europa.