Pisa.
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Worte werde ich wahrscheinlich auch wieder drucken lassen,und Klingemann's Braut zueignen. Das Trio ist ein Bischeneklig zu spielen, aber eigentlich schwer ist es doch nicht:„Suchet, so werdet Ihr linden." —
Hensels beschleunigten ihre Rückkehr nach Florenz mög-lichst, zu der sie den von Dirichlet's eingeschlagenen Weg überPerugia wählten. Am 20sten Mai kamen sie hei guter Zeitin Florenz an, fanden Alle wohl und vergnügt, verlebten da-selbst noch einige sehr behagliche Wochen und verliessen esmit Rebecka und den drei Kindern am löten Juni.
F a n n y' s Tagebuch.
„Am 16ten Juni fuhren wir nach Pisa, woselbst Abendsdie weltberühmte und nur alle drei Jahre stattfindende Lumi-nara, eine feenhafte Beleuchtung der ganzen Stadt, zu Eimenirgend eines Schutzheiligen stattfinden sollte. Die Stadt sollgewöhnlich sehr ernst und still, beinahe öde sein; wir fandensie durch die grosse, zur Luminara zusammengeströmte Men-schenmasse ausserordentlich belebt. Unser erster Gang warnach dem Domplatz. Der Dom selbst ist ein herrliches Bau-werk, mit uralten Mosaiken und merkwürdigen Skulpturen.Unser Hauptinteresse erregte aber das Campo Santo, derGegenstand jenes Bildes von Elsasser, das durch Rebecka'sVermittlung in Paul's Besitz gekommen war. So war füruns im Campo Santo viel persönliches Interesse durch Elsassermit im Spiele. Wir bewunderten lange den schönen Raum;viel stritten wir über den Punkt, von dem Elsasser es auf-genommen und vereinigten uns endlich in der Meinung, dasser nicht streng einer Ansicht gefolgt sei, nicht eine „Vedute"geliefert, sondern aus den ganzen Räumen das Schönste undInteressanteste zusammengestellt und daraus ein eigenes Kunst-werk geschaffen habe. Wie kann man dagegen hart genugüber den schiefen Thurm urtheilen, der einen höchst peinlichenEindruck macht und sonst durch seine reinen edeln Verhält-nisse eines der schönsten Bauwerke Italiens sein könnte.
Nachmittags erfuhren wir zu unserm grossen Bedauern,