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Italien.
Loorbeerbäumclien als Weihnachtsbaum angeschafft haben.Kaselowslty laden wir ein und werden es wahrscheinlichGibsones sagen, die sehr viel Freundlichkeit für uns haben.Sonst aber wiisste ich keine nette Gesellschaft zusammenzu-bringen.
Untre nous soit dit, ein solches Naturaliencabinet von lang-weiligen Leuten jedes Alters und Geschlechts, wie hier, ist mirnoch fast nie vorgekommen. Es ist ganz unglaublich und siescheinen aus ganz Europa recht eigentlich in der Absicht hierzusammengekommen zu sein, um ein Ensemble zu bilden, dasseines Gleichen nicht hat. Auch bin ich Abends nirgends lieber,als in unserm recht behaglichen Stübclien, mit Mann und Kindund Thee. Nach Weilmachten wollen wir in verschiedenenAbtheilungen unsere Bekannten einladen und dann soviel alsmöglich die amüsanten Weizenkörner unter die sehr ehren-werthe aber äusserst langweilige Spreu zu säen suchen. —Vorgestern und gestern haben wir lange und wunderschöneSpazierfahrten im herrlichsten Wetter gemacht. Einmal nachder wieder im Bau begriffenen Kirche von St. Paul, die weitvor dem Thore liegt, dabei sahen wir die Pyramide des Cestiusmit dem protestantischen Kirchhof, der mit Gruppen von Pinienund Cypressen und vielen blühenden Kosen geschmückt undmitten unter Denkmalen des Alterthums ein sehr schöner undmelancholischer Ort ist. Wir besuchten Bartholdy's Grab, vondem Sebastian für Mutter ein paar Blumen gepflückt und ge-trocknet hat und sahen unter Andern das sehr hübsche Denk-mal der armen jungen Batliurst, einer Engländerin, die beimSpazierenreiten am Ufer der Tiber durch ihr scheu werdendesPferd verunglückte und ertrank. Das andere Mal sahen wirein grosses Stück des alten Roms. Die ungeheuren Ruinender Bäder des Caracalla, die Grabmäler der Scipionen, dieCatakomben,. deren früher offene Eingänge von der Regierung-geschlossen worden, seit vor etwa sechszig Jahren 50 Semina-risten ohne Führer hineingingen, sich verirrten und sämmtlichum's Leben kamen. Ein Mönch mit sehr ausdrucksvollem spa-nischen Gesicht führte uns. Das Grabmal der Cacilia Metella,welches zu der alten Gräberstrasse gehört, steht unweit der