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Italien.
fällig'keiten. Eine Menge päpstlicher Orangen haben wir zumGeschenk bekommen, welche aber jetzt in unsern Zimmern nochnachreifen müssen. — Die Trauben sind noch vortrefflich,Aepfel und Birnen aber und Backwerk jeder Art hei Weitemnicht so gut als in Venedig.
An Rebecka.
Born, 16 ten Dezember 1839.
„Was hilft das alles, ich muss mich einmal wieder, wieFelix zu sagen pflegte, in Deinen Armen wälzen und michbrieflich rekeln. Dafür, weisst Du, bist Du allemal die Aus-erwählte. Gott! wie oft muss ich das schönste dumme Zeughei mir behalten, weil Du nicht neben mir sitzest. Wenn ichDich bis jetzt hergewünscht habe, so geschah es nicht alleinmeinet-, sondern auch Deinetwegen, neulich aber habe ich Dichbloss meinetwegen hergewünscht, denn anstatt mich zu ennuyiren,wie ein Mops auf einem ICoifer, würde ich mich wie ein Kanin-chen amüsirt haben, wenn Du mir geholfen hättest. Es warehie feierliche Sitzung der archäologischen Gesellschaft, Winkel-mann's Geburtstag (ich gratulire) und ich war hingegangenworden. Die Sitzungen finden auf dem tarpejischen Felsenstatt und Kestner ist jetzt da Bunsen. Der Saal ist küclien-roth pompejanisch gemalt und so antik niedrig, dass Dirichletden höflichsten Bückling würde machen müssen. Längelangsteht ein grüner Tisch und Rohrstühle zu beiden Seiten (Allesauf dem Forum ausgegraben). In der Mitte des Tisches stehtWinkelmann's Büste mit einer Nachtmütze von Rosen undEpheu von Papenkord gewunden, Minna würde geschauderthaben über solchen Kranz. Es waren schon einige Damenund viele Herren versammelt, Alles sprach leise, und es gingso putzig feierlich zu, dass mir schon der Magen zum Lachenwackelte, ehe noch ein Mensch gesprochen hatte. Nun fingenaber die Reden an! Die Herren, die sich in italiänischer Sprachevernehmen Hessen, liiessen Kestner, Braun, Ottfried Müller,Abeken, und ihre Aussprache klang ebenso itaUäriisch, wie