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2 (1880) 1835 - 1847
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18361839.

Sie bald." Und das darf ich ja liier. Viel mehr steht mirwahrhaftig heut nicht zu Gebot.

4ten Februar. Es ist sehr wahr, was Sie über einneues Jahr und über Zeitabschnitte schreiben. Es ist unsdiesmal ähnlich ergangen, und wenigstens der Ausgang Januarhat uns doch ein ganz anderes Gesicht gezeigt, als das Endedes vorigen Jahres; man fühlt sich unwillkürlich einer Bürdelos, indem man eine Jahreszahl für immer ablegt, die wechsel-volle Tage einschloss. Es ist ein Vorurtheil, eine Einbildung,wenn wir aber alles Eingebildete mit den Jahren ablegenwollten, da ginge gar zu viel Wahres, Wirkliches, mit. Wir haben das Musikmachen zuerst wieder an den Paulusgeknüpft, von dem uns Felix zu Weihnachten einige Nummernhier liess, welche wir gestern an seinem Geburtstage mit weni-gen auserwählten Personen gesungen haben. Wir haben grosseFreude daran, und zum Wenigsten das Bewusstsein, dassVater noch dieses Genusses tlieilhaftig geworden, indem diekleine Woringen'sche Gesellschaft Melireres daraus, leider nachunserer Abreise von Düsseldorf, höchst vortrefflich gesungenhaben soll. Vater hatte grosse Freude daran, und fand nament-lich die Predigt Stephani mit den folgenden Musikstücken ganzneu. Es ist merkwürdig, und Felix und ich haben oft mitVerwunderung bemerkt, wie man, ohne eigentliche technischeKenntnisse der Sache, ein so scharfes und oft so unwiderleg-lich richtiges Urtheil haben konnte, wie Vater in der Musik.Er selbst beklagte sich oft, namentlich in der letzten Zeit, dassihm kein Talent zu Theil geworden sei, aber das war, wie ichglaube, das hervorstechend Charakteristische in ihm, dass alleFähigkeiten, wie auch alle Organe des Schädels in der schönsten,reinsten Harmonie gleichmässig entwickelt waren, woraus eineUebereinstimmung des Gefühls mit der Ansicht, und beidermit dem Handeln entstand, wie man es wohl niclit leicht wiederfinden möchte. Er bildete recht eigentlich den Mittelpunktfür uns alle, und nur zu schmerzlich vermissen wir ihn. Intausend Kleinigkeiten fühlt man seine Abwesenheit, und musssich erst konstruiren, wie das anders geworden wäre, wenner lebte. Das Zusammenleben meiner Mutter und Schwester